Stefan de Prato: „So etwas habe ich mir noch nicht einmal erträumt“

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Garching – In neun Minuten gewann Stefan de Prato (25) ein Regionalligaspiel im Alleingang. Im Interview sprach er über den Wahnsinn von Schweinfurt.

Wie haben Sie die neun verrücktesten Minuten ihrer Karriere erlebt?

Gar nicht. Ich kann das alles einfach noch nicht realisieren. So etwas habe ich mir noch nicht einmal erträumt. Das erste Tor war natürlich Glück, das muss man auch sagen. Aber die anderen beiden waren gewollt. Ich schätze die Arbeit von meinem Trainer Herrn Weber und möchte mich mit Toren bedanken. Ich freue mich einfach nur für diese tolle Mannschaft.

Was dachten Sie bei der Einwechslung und was sagte der Trainer Ihnen?

Er sagte: Lass uns doch wenigstens einen Punkt holen. Ich sagte: Coach das machen wir. Dass ich drei Tore schieße und wir gewinnen, habe ich nicht gedacht.

Sie haben sechs Tore in neun Spielen geschossen. Alle sechs Tore fielen als Joker mit Einwechslungen ab der 67. Minute. Können Sie nur Joker?

Ich glaube, nicht nur Joker spielen zu können. Mit Bayern II und Augsburg II hatte ich bei meinen Startelf-Einsätzen absolute Hochkaräter. Da habe ich alles gegeben, bis ich nicht mehr konnte. Der Unterschied zwischen der Bezirksliga, wo ich letzte Saison spielte, und der Regionalliga ist riesengroß. Ich freue mich in Garching über jeden Einsatz. Ich verstehe zwar nicht alles, aber der Coach hat bisher doch alles richtig gemacht. Das respektiere ich. Ich freue mich, mit den Toren das Vertrauen von Daniel Weber zurückzahlen zu können.

Wie fühlen Sie sich im Tabellensandwich der punktgleichen Teams zwischen dem FC Bayern II und dem TSV 1860 II?

Gut. Sehr gut. Garching ist mein Verein, aber der FC Bayern ist meine Liebe. Und so lange wir vor Sechzig stehen, ist doch alles perfekt…“

Das Gespräch führte Nico Bauer.

Quelle: fussball-vorort.de

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