Muriqi: "Hätte mir keinen besseren vorstellen können"

Stijepic wird spielender Co-Trainer beim FC Ismaning

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Mijo Stijepic (am Ball) wird künftig noch wichtiger für den FC Ismaning.

FC Ismaning - Der Name FC Ismaning klingt unter den Fußballklubs im Großraum München. Deshalb ist der Landesliga-Meister der Vorsaison nun auch alles andere als ein gewöhnlicher Aufsteiger. Ismaning freut sich auf das Konzert der Großen und die prickelnden Derbys gegen Unterföhring und Heimstetten.

„Für uns wird es in der Bayernliga spielerisch einfacher“, sagt Trainer Xhevat Muriqi. Dabei denkt er an die oftmals zähen Partien mit den Landesligisten der unteren Tabellenhälfte, die immer wieder gerne mit Mann und Maus verteidigten gegen Ismanings Promikader. In der Bayernliga dürfte sich dies ändern. Schon das Pokalspiel zuletzt bei Bayernliga-Spitzenteam SV Pullach zeigte, dass in der neuen Spielklasse bei den Vereinen „Gewinnen“ über dem „Nicht verlieren“ steht.

Die Ismaninger kommen mit dem Selbstbewusstsein einer Meistermannschaft, die mit 78 Punkten (2,29 im Durchschnitt) eine weit überdurchschnittliche Runde gespielt hat. Der Stamm des Kaders konnte komplett gehalten und noch einmal in der Breite verstärkt werden. Königstransfer ist zweifelsohne der Rückkehrer Gerrit Arzberger, der zuletzt eine tragende Rolle beim Bayernligameister VfR Garching inne hatte. Er kurbelt im offensiven Mittelfeld neben dem vergangene Saison lange verletzten Manuel Ring den Konkurrenzkampf ebenso an wie der aus Eching gekommene David Tomasevic, der in der Innenverteidigung an den Topleuten Ehret und Steinacher aber kaum vorbeikommen dürfte.

Der größte Wechsel im Kader ereignete sich bei dem Assistenztrainer, von Dennis Arzberger, Bruder des FCI-Zugangs, aufhörte. Die Position übernahm Mijo Stijepic als spielender Co-Trainer. „Er ist in einem Alter, in dem er in die Trainerarbeit hineinschnuppern sollte“, sagt Muriqi über den 37-Jährigen. Muriqi und Stijepic kennen sich schon seit vielen Jahren und haben als Liebhaber des gepflegten Offensiv-Kombinationsspiels die gleiche Wellenlinie bei der Fußball-Philosophie. „Ich hätte mir keinen besseren Co-Trainer vorstellen können“, sagt Muriqi.

Beim Saisonziel gibt sich der Coach vorsichtig optimistisch. So schnell wie möglich möchte er die berühmten 40 Punkte für den Klassenerhalt einfahren. Muriqi weiß genau, dass seine Mannschaft auch das Potenzial hat, bei einem guten Saisonverlauf einen einstelligen Tabellenplatz zu belegen. Das heftige Programm der englischen Auftaktwoche mit Unterföhring auswärts, Pullach zu Hause und dann Dachau 65 auswärts nimmt er lächelnd an: „Ich habe vor den Gegnern Respekt, aber keine Angst. Wir wollten unbedingt in diese Liga und wollen diese Spiele bestreiten.“

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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