Schmöller: "Kein Spaziergang"

Sulmer sorgt für die Entscheidung beim zählen Kellerkind

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Die Entscheidung: Tim Sulmer (r.) trifft auf Vorlage von Andreas Roth zum 2:0-Endstand für den SV Pullach.

SV Pullach - Standesgemäß und letztlich souverän fuhr Bayernliga-Spitzenreiter SV Pullach den 2:0 (1:0)-Pflichtsieg bei Schlusslicht BCF Wolfratshausen ein.

 „Es war kein Spaziergang, Wolfratshausen war besser, als es der Tabellenplatz aussagt“, meinte SVP-Trainer Frank Schmöller. „Aber insgesamt war es sicher ein verdienter Sieg von uns.“

Die Pullacher kontrollierten die Partie von Beginn an, auch wenn sie zunächst nicht die glasklaren Chancen herausspielten. In der 37. Minute erarbeiteten sie sich dann aber eine solche Möglichkeit und nutzten sie gleich. Stürmer Tim Sulmer eroberte den Ball und legte mit der Ferse schön für Christoph Dinkelbach auf, der mit einem Schlenzer in den Winkel traf.Schmöller lobte vor allem Sulmers energisches Gegenpressing als Grundlage für die knappe Pausenführung, die allerdings auch höher hätte ausfallen können: Sekunden vor dem Halbzeitpfiff lief Michael Hutterer allein aufs Tor zu, scheiterte aber an BCF-Torwart Kevin Pradl. „Den muss er fast machen“, so der Coach.

Auch nach dem Wechsel schienen die Raben zunächst die Szenerie zu beherrschen. „Da hatten wir ein paar richtige Bretter, um zu erhöhen“, trauerte Schmöller einigen Kontermöglichkeiten nach. Doch dann kamen die sich leidenschaftlich wehrenden Wolfratshauser zu zwei hochkarätigen Möglichkeiten durch Jona Lehr, der erst an die Latte schoss (52.) und dann mit einem Kopfball am glänzend reagierenden SVP-Keeper Michael Hofmann scheiterte (69.). „In der zweiten Halbzeit haben wir vorübergehend die Ordnung verloren“, gestand Pullachs Trainer.

Mehr ließ seine Mannschaft allerdings nicht mehr zu, und bei ihren Gegenstößen strahlte sie durchaus Gefährlichkeit aus. Das 0:2 durch Sulmer, nach einem Schnellangriff über Peter Beierkuhnlein und Andreas Roth, war für Schmöller der logische Schlusspunkt des Spiels: „Das war fast fällig, ein blitzsauberer Konter, bei dem wir vorbildlich umgeschaltet haben“, lobte der 50-Jährige, der sich überhaupt recht zufrieden zeigte: „Auch wenn wir bei dem Lattenschuss sicher etwas Glück hatten und zwischenzeitlich ein bisschen zittern mussten, war das mehr als ordentlich. Wir waren hoch konzentriert, haben die Kampfbereitschaft von Wolfratshausen angenommen, sind sogar noch etwas drüber gegangen. Es war Arbeit, aber es war eine stabile Leistung.“

Text: Umberto Savignano

Quelle: fussball-vorort.de

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