Heimstetten will beim bislang ungeschlagenen TSV Dachau Aufwärtstrend fortsetzen

SVH's Punktejagd bei "Top-Mannschaft der Liga“

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Orhan Akkurt und Andreas Giglberger wollen wieder jubeln.

SV Heimstetten – Seine erste Rückkehr nach Dachau hätte für Lukas Riglewski kaum besser laufen können. Im März landete sein SV Heimstetten dort einen 2:1-Sieg, zu dem der Offensivmann überdies ein Tor beisteuerte.

 Hinterher hätten sich seine Ex-Kollegen den einen oder anderen Spruch anhören müssen – aber alles freundschaftlich. „Das gehört dazu“, sagt der 22-Jährige. „Da spielen ein paar gute Spezl von mir, und ich habe auch noch Kontakt zum Trainer.“

Anfang 2014 war Riglewski vom SVH zum TSV 1865 Dachau gewechselt. Dort stieg er zum Stammspieler in der Bayernliga auf, ehe er zur Saison 2015/16 nach Heimstetten zurückkehrte. Seitdem hat der Sohn des einstigen Tennis-Profis Udo Riglewski bereits dreimal gegen seinen Ex-Club gespielt. Und dennoch sei das Wiedersehen an diesem Samstag erneut etwas Besonderes (14 Uhr). „Für mich ist es das Highlight in dieser Saison“, betont Lukas Riglewski.

Wobei Dachau ungleich besser in die neue Saison gestartet ist als der SVH. Unter dem neuen Spielertrainer Fabian Lamotte ist der TSV bislang ungeschlagen; zuletzt gab es drei Siege hintereinander gegen Wolfratshausen, Vilzing und Sonthofen. „Von der Qualität her traue ich es Dachau auf jeden Fall zu, dass das Team weiter oben dabei bleibt und am Ende unter den besten Fünf landet“, sagt Riglewski.

Dorthin wollen freilich auch seine Heimstettner, die nach nur drei Punkten aus den ersten vier Spielen bereits „unter Druck von außen“ standen, wie Trainer Heiko Baumgärtner unlängst eingeräumt hat.

Zuletzt zeigte seine Elf aber einen Aufwärtstrend: Mit 4:0 fertigte sie den FC Unterföhring ab; gegen den Tabellenführer aus Pullach hieß es am Ende unentschieden (2:2). Ein Grund für den Aufschwung ist sicher die etwas defensivere Ausrichtung, die Baumgärtner seiner Mannschaft in den vergangenen Partien verordnet hat. „Wir haben in den ersten Spielen einfach zu viele leichte Gegentore kassiert“, sagt Lukas Riglewski. „Jetzt richten wir uns einen Tick defensiver aus – was aber nicht heißt, dass wir uns hinten reinstellen und nur die Bälle rausschlagen.“

Nach den jüngsten Erfolgen sei die Stimmung in der Mannschaft merklich gelöster, sagt Baumgärtner. Allerdings betont der Coach: „Wir haben immer noch zu wenige Punkte.“

Deshalb will er in Dachau etwas Zählbares mitnehmen – auch wenn der Coach den Gegner als „eine der Top-Mannschaften dieser Liga“ sieht. Personell fehlt dem SVH Kapitän Dominik Schmitt, der wohl noch drei bis vier Wochen wegen einer Knieverletzung ausfällt. Zurück aus dem Urlaub und wieder mit dabei ist dagegen Valentin De La Motte.  

Voraussichtliche Aufstellung: Krasnic, Müller, Schäffer, Hintermaier, Giglberger, Paul, Kubina, Steimel, Nappo, Riglewski, Akkurt.

Text: Patrik Stäbler

Quelle: fussball-vorort.de

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