Begegnung mit der Vergangenheit

FCI trifft in Dachau auf ein halbes Dutzend ehemaliger Spieler

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Alexander Weiser mit einem Kopfballtor zu Ismaninger Zeiten

FC Ismaning - Der FC Ismaning hat sich in 180 Minuten in der Bayernliga zurückgemeldet, als wäre er nie weg gewesen. Gegen zwei Topmannschaften holte der FCI vier Punkte, spielte tollen Fußball und fährt nun mit einer richtig breiten Brust zum TSV Dachau 65 (Samstag, 14 Uhr).

Ihre vier Punkte holten die Ismaninger gegen keine geringeren Teams als den Vorjahresfünften FC Unterföhring (2:1) und den Vorjahreszweiten SV Pullach (2:2). „Vor der Saison hätte ich das sofort unterschrieben“, sagt Trainer Xhevat Muriqi. Die Begeisterung der knapp 400 Zuschauer nach dem ersten Heimspiel mit phasenweise großartigem Fußball ist ihm nicht entgangen.</p>

<p>Und ausgerechnet jetzt folgt die nächste Begegnung mit der Vergangenheit, weil ein halbes Dutzend Dachauer Spieler einst das Ismaninger Trikot trug. Altstar Christian Lippert spielte einst noch zusammen mit Muriqi. Das gilt im Übrigen auch für den letztjährigen TSV-Trainer Marcel Richter, der sich mittlerweile für die sportliche Leitung verantwortlich zeichnet.</p>

<p>Der aktuelle Spieler-Co-Trainer Franz Hübl, Julian Maurer, Alexander Weiser, Fabian Negele und Florian Wolf sind fünf Spieler, die ihre erfolgreichste Zeit in Ismaning erlebten und an der Leuchtenbergstraße zu Legenden wurden als Stammspieler des Teams, das erst Meister in der Bayernliga wurde und dann ein Jahr später in die Regionalliga aufstieg. „Sie werden sich an eine richtig gute Zeit bei uns erinnern“, sagt Muriqi zur Geschichte hinter dem Spiel.</p>

<p>Für seine aktuelle Mannschaft ist das Aufeinandertreffen mit den Dachauern eher eine normale Bayernligapartie. Der Kick liegt eher in einem Gegner, der für Muriqi „eine absolute Wundertüte ist. Gegen die kannst du genauso fünf Stück kassieren, wie man da auch fünf Tore schießen kann.“</p>

<p>Der geniale taktische Schachzug des Pullach-Spiels mit Kapitän Maximilian Siebald als Rechtsverteidiger wird zumindest weitere 90 Minuten eine Fortsetzung finden. Wie am Mittwoch soll Siebald mit Vorstößen aus der defensiven Positionen den schnellen Offensivspieler Negele in der eigenen Abwehr binden. Bis zur Rückkehr des noch verletzten Rechtsverteidigers Korbinian Beck wird der Trainer aber von Spiel zu Spiel entscheiden über die Besetzung der vakanten Position. Nach dem mitreißenden Duell mit dem Meisterschaftsfavoriten Pullach versteht es sich fast von selbst, dass diese erste Elf erneut so auflaufen darf.nb</p>

<p>Voraussichtliche Aufstellung: Preußer – Siebald, Ehret, Steinacher, Grill – Buch, Fischer – Arzberger, Killer – Stijepic, Auerweck.</p>

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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