Amir Shapourzadeh trifft vier Mal

Trotz Klatsche gegen Würzburg: Haching feiert sich

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Party auf den Rängen des mit 3200 Zuschauern gefüllten Sportparks: Die Hachinger Fans lassen sich trotz der 2:6-Niederlage im BFV-Pokalfinale ihre gute Laune nicht vermiesen.

SpVgg Unterhaching - In einem torreichen Pokalendspiel gegen den Zweitliga-Aufsteiger hält die SpVgg Unterhaching lange Zeit gut mit, muss sich dann aber mit 2:6 (1:0) geschlagen geben.

Unterhaching – Es war alles so wie bei den erfolgreichen Pokalspielen der SpVgg Unterhaching im DFB-Pokal der abgelaufenen Saison: Auch im bayerischen Pokalfinale erschienen im Unterhachinger Sportpark zahlreiche Zuschauer. 3200 Fans machten auf den Rängen kräftig Stimmung. Anders als bei den beiden DFB-Pokalspielen, in denen Haching in dieser Saison den Bundesligisten FC Ingolstadt und den Bundesliga-Aufsteiger RB Leipzig bezwungen hatte, gab es diesmal aber kein „Happy end“. Nach der 1:0-Halbzeitführung der Hachinger durch ein schönes Freistoßtor von Alexander Sieghart (4.) dreht der erst zur zweiten Hälfte bei Würzburg eingewechselte Amir Shapourzadeh mit vier Toren innerhalb von nur sieben Minuten den Spieß um.

„Wir haben uns in der zweiten Hälfte zu passiv verhalten. Das ist natürlich nicht zu entschuldigen, wie wir am Ende verteidigt haben“, sagte Hachings Mittelfeldspieler Maximilian Nicu. Für die gesamte Leistung im Pokalendspiel mussten sich die Rot-Blauen alles andere als entschuldigen, denn in der ersten Hälfte boten sie den erst vor wenigen Tagen in die 2. Bundesliga aufgestiegenen Gästen durchaus Paroli. Die Hachinger hatten phasenweise etwas mehr vom Spiel.

Die Gäste, die sich in der temporeichen Partie einige gute Chancen herausspielten, verhielten sich nach den Aufstiegsfeierlichkeiten in den vorausgegangenen Tagen noch etwas zurück. „Man hat in der ersten Halbzeit gemerkt, was Alkohol mit Menschen anrichten kann. Wir waren schläfrig“, sagte Kickers-Trainer Bernd Hollerbach nach dem Spiel.

Nach dem Seitenwechsel war es dann jedoch um die Hachinger Herrlichkeit geschehen: Innerhalb nur acht Minuten fingen sich die Hausherren gleich fünf Gegentore, nach dem eingangs erwähnten Viererpack von Shapourzadeh in Robert-Lewandowski-Manier noch eins von Daniel Nagy (65.). Das Spiel war gelaufen, auch wenn sich Haching nicht aufgab und durch Lux das 2:5 markierte (72.). Den Schlusspunkt setzte Nagy (81.).

SpVgg-Trainer Claus Schromm konnte mit der hohen Niederlage trotzdem ganz gut leben: „Ich denke, dass das Pokalspiel eine schöne Geschichte war.“

Text: Robert M. Frank

Quelle: fussball-vorort.de

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