Lieblingsgegner zu Gast

Trotz Personalsorgen: Unterföhring will oben dran bleiben

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Verstärkt nach seinen Länderspieleinsätzen für das Nationalteam von Liechtenstein wieder den FC Unterföhring: Mittelfeldstratege Martin Büchel.

FC Unterföhring - Einmal Mittelfeld und zurück. In der Bayernliga haben dem FC Unterföhring zwei Siege in Serie gereicht, um nach einem kleinen Durchhänger auf den zweiten Tabellenplatz zurückzukehren.

Mit einem Heimsieg gegen die SpVgg Hankofen-Hailing (Heute, 19 Uhr) soll nun die Position des ersten Verfolgers Pullach gefestigt werden.

Die Niederbayern aus Hankofen haben sich in den vergangenen beiden Spielzeiten etwas zu einem Lieblingsgegner des FC Unterföhring entwickelt mit drei Siegen und einem Unentschieden für die Kicker von der Bergstraße. Allerdings sagt die Statistik auch, dass in vier der letzten fünf Duelle maximal ein Tor gefallen ist – mit dem 6:1 des FCU als glorreicher Ausnahme. Die Fakten sagen viel aus über die Gäste aus dem Straubinger Vorort. Auch diesmal ist ein enges, umkämpftes Spiel mit voraussichtlich wenig Spektakel zu erwarten.

„Wir müssen diese Aufgabe über das Kollektiv lösen“, sagt Trainer Andreas Pummer. Bei dem auch eher mäßigen Siegs in Regensburg vergangenes Wochenende nutzte der FCU seine Chancen, was auch diesmal der Schlüssel zum Erfolg sein soll. Pummer rechnet mit nicht allzu vielen Torchancen.

Da ist es doppelt bitter, dass Mittelstürmer Andreas Faber nach seinen Saisontoren drei und vier gleich wieder passen muss. Der Co-Kapitän erlitt einen gesundheitlichen Rückschlag und steht gegen Hankofen-Hailing nicht im Kader, sollte nicht noch etwas Besonderes passieren. Auch der bei Jahn Regensburg II kurzfristig ausgefallene Tayfun Arkadas konnte diese Woche nicht trainieren. Ob dieser personellen Engpässe hofft der FCU, dass der Liechtensteiner Nationalspieler Martin Büchel nach seinem doppelten Einsatz in der WM-Qualifikation (0:2 gegen Albanien, 1:2 in Israel) ohne Blessuren nach Hause zurückkommt.

Während die Unterföhringer mit drei Punkten ihre bislang maue Heimbilanz (zwei Siege, zwei Unentschieden, drei Niederlagen) ausgeglichen gestalten könnten, haben auch die Gäste einiges gutzumachen. Die SpVgg aus Hankofen überraschte im Sommer mit acht Spielen ohne Niederlage in Folge, aber mit den herbstlichen Temperaturen ging es auch für die Niederbayern abwärts. Die nur noch zwei Zähler von der Abstiegsrelegation entfernten Hankofener warten seit nunmehr neun Spielen auf einen Sieg und haben in den letzten fünf Partien nur zwei Tore geschossen. Eine besonders selbstbewusste Fußballmannschaft dürfte diesen Freitag also nicht zu erwarten sein.

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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