Hellwach bei Standardsituationen

Unterföhring gastiert bei Remis-Königen des TSV Bogen

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Leo Mayer fehlt dem FCU in der Viererkette wegen Adduktorenproblemen. 

FC Unterföhring – Die Zeiten, als die Bayernliga-Fußballer des FC Unterföhring irgendjemanden überrascht haben, als sie an der Spitze der Bayernliga anklopften, sind schon länger vorbei.

Die Kicker aus dem Münchner Norden reisen beim TSV Bogen (heute, 18.45 Uhr) wieder als Topteam der Liga an. Allerdings ist Unterföhring so viel Wundertüte wie nie zuvor.

Der FCU bietet mit seinem breiten Kader den Gegnern quasi keinerlei Angriffsflächen. Quasi geräuschlos ersetzt Patrick Nothhaft im Tor die urlaubende Nummer eins Sebastian Fritz. In Bogen bekommt der ehemalige Jugendtorwart des FC Bayern noch einen zweiten Auftritt, um Werbung in eigener Sache zu machen.

Solche Werbung hat Yasin Yilmaz nicht mehr nötig. Nach seiner Verletzung und zwei Kurzeinsätzen war er gegen Landsberg wieder 90 Minuten Kopf der Mannschaft. Neben ihm bestreiten um den zweiten Platz auf der Doppelsechs Dominik Hofmann und Martin Büchel einen Konkurrenzkampf auf allerhöchstem Niveau. Eine definitive Umstellung wird es in der Viererkette geben, wo Leo Mayer mit Adduktorenproblemen diesmal ausfällt.

Hofmann hat aber beim Gastspiel in Niederbayern gute Chancen auf den Vorzug vor dem Liechtensteiner Nationalspieler, der gegen Landsberg das Siegtor in letzter Minute erzwang. FCU-Trainer Andreas Pummer hat bei Bogen vor allem Respekt vor den ruhenden Bällen: „Bei Standardsituationen gehören die zu den Besten, die in der gesamten Bayernliga herum laufen.

In der bisherigen Saison hat sich der Weg der beiden Teams ziemlich unterschieden. Unterföhring spielt hopp oder top mit vier Siegen und zwei Niederlagen. Der FCU hat noch keinmal unentschieden gespielt, was nur der noch punktlose Letzte BCF Wolfratshausen vorweisen kann. Bogen ist dagegen mit vier Unentschieden in sieben Partien der Remiskönig der Liga.

„Vor dem Spiel könnte ich mit einem Unentschieden in Bogen leben“, sagt Andreas Pummer erst einmal. Er weiß aber auch, dass seine immer mehr ins Rollen kommende Truppe nicht auf Punkteteilung spielen kann. Das 3:2 gegen Landsberg, als mit einem beeindruckenden Willensakt in der 91. Minute noch das erste Unentschieden der Saison abgewendet wurde. Dieses Erlebnis macht die Unterföhringer noch stärker. Und der Trainer freut sich neben dem stärksten Kader-Konkurrenzkampf aller Zeiten nun auch über weniger Arbeit: „Diese Mannschaft motiviert sich gerade selber.“ 

Voraussichtliche Aufstellung: Nothhaft – Schlottner, Brandstetter, Kelmendi, Putta – Hofmann (Büchel), Yilmaz – A. Arkadas, T. Arkadas, Hollering (Krabler) – Faber.

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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