Pummer-Elf peilt zweiten Heimsieg an

Unterföhring kämpft gegen den Heimfluch

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Aufstellung unsicher: Dominik Hofmann (re.) ist einer der Wackelkandidaten.

FC Unterföhring - Wenn die Auswärtskönige der Bayernliga Süd jetzt auch noch im eigenen Stadion ins Rollen kommen, dann ist diese Saison alles möglich. Der FC Unterföhring kämpft heute (20 Uhr) nicht nur gegen den SV Kirchanschöring, sondern auch gegen den Heimfluch.

Mit einem Sieg, einem Unentschieden und drei (Derby-)Niederlagen sieht die Bilanz der Auftritte an der Bergstraße derzeit desaströs aus. Trainer Andreas Pummer weist zu Recht darauf hin, dass seine Mannschaft aus dem 1:1 gegen Vilzing und dem verrückten 0:4 gegen Heimstetten mit einer einigermaßen normalen Chancenverwertung besser dastehen würde. „Erst wenn wir nicht mehr die Vielzahl der Torchancen haben, mache ich mir Sorgen“, sagt Pummer. Zuletzt hätten nur Nuancen gefehlt, damit auch zu Hause die Siege eingefahren werden.

Mit dem SV Kirchanschöring muss sich der Tabellenzweite nun auf einen Spielverderber einstellen, der in der Fremde gerne mit Mann und Maus verteidigt, um dann mit Unterstützung des Fußballgottes zu gewinnen. Das gelang beim 1:0 in Ismaning, doch danach verlor Kirchanschöring zuletzt dreimal in der Fremde.

Pummer gibt der zuletzt bei Dachau 65 siegreichen Startelf keinen Freifahrtschein: „Wir haben dort nicht so stark gespielt, aber das Spiel ist gut für uns verlaufen.“ Offen ist eine Rückkehr von Dominik Hofmann in das Team. „Die Burschen machen mir es schwer, eine Aufstellung zu machen“, sagt der Trainer.

Bei Michael Krabler stellt sich dann wohl wieder die Frage, wie der Teilzeitarbeiter der Liga diesmal ran darf. Der Neuzugang von der SpVgg Unterhaching war in allen elf Saisonspielen bislang dabei, aber nie über 90 Minuten. Sechsmal wurde er ein und fünfmal wurde er ausgewechselt. Dabei machte er Werbung für sich mit immerhin vier Toren. Im Schnitt trifft der 19-Jährige alle 108 Minuten. „Er kriegt seine Spielzeiten und hätte sicher auch mehr verdient“, sagt der Trainer über den jungen Mann, der zuletzt etwas Leidtragender eines verletzungsfreien Kaders war. Krabler werde auch gegen Kirchanschöring seine Chance bekommen, wobei nach der Wiedergenesung des lange verletzten Arthur Kubica die Zeichen eher auf Einwechslung stehen. Unterföhrings Trainer macht dem Youngster mit der Erfahrung von einem Einsatz in der 3. Liga und vier Spielen in der Regionalliga Mut: „Stammspieler wird man nicht in ein paar Wochen. Bei einer Mannschaft wie dieser ist das ein längerer Prozess.“

Text: Nico Bauer

Voraussichtliche Aufstellung: Fritz – Schlottner, Kain (Hofmann), Kelmendi, Putta – Büchel, Yilmaz – A. Arkadas, Kubica (T. Arkadas), T. Arkadas (Hollering) – Faber.

Quelle: fussball-vorort.de

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