Bayernliga Süd

Unterföhrings Schwächen sind bekannt

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Vollgasfußball wollen Junis Ibrahim & Co. im Heimspiel gegen den FC Unterföhring zelebrieren.

Zu einem hochinteressanten Duell kommt es am Sonntag um 17 Uhr in der Pipinsrieder Arena, der gastgebende FCP empfängt das ambitionierte Team des FC Unterföhring. Am vergangenen Mittwoch holte der FCP in Bogen hochverdient einen Punkt, der FCU verlor zeitgleich sein Heimderby gegen den SV H

Hätte jemand vor der Partie in Bogen den Pipinsrieder Verantwortlichen prophezeit, ihr Team werde einen Punkt aus Niederbayern mit nach Hause nehmen, manch einer hätte zustimmend mit dem Kopf genickt und ein „ja – gerne“ gemurmelt. Nach der Partie hielt sich die Freude über das Remis allerdings in Grenzen, der Gast aus Oberbayern war das deutlich bessere Team und verpasste den zweiten Bayernligasieg in Folge nur aufgrund des leichtsinnigen Umgangs mit hochkarätigen Torchancen.„Wahnsinn. Wir haben 80 Prozent Ballbesitz – und das Spiel geht unentschieden aus“, ärgerte sich der sportliche Leiter des FC Pipinsried, Roman Plesche, nach der Partie. Seine Mannschaft habe in der zweiten Halbzeit „klasse und vor allem mutig offensiv Fußball gespielt“, so Plesche begeistert ob der Leistung des FC-Teams.Nur eines habe nicht so richtig funktioniert: „Wir haben viel zu viele Chancen verballert.“ Bezeichnend war eine Szene in der 82. Minute, als Markus Achatz den Ball aus kurzer Distanz nicht an Bogens Keeper Max Putz vorbei brachte.Dass die Moral im Team des FCP-Spielertrainers Fabian Hürzeler stimmt, beweist die Tatsache, dass niemand nach dem schnellen Rückstand den Kopf in den Sand steckte. Im Gegenteil, das Team nahm nach einer kurzen Selbstfindungsphase das Herz in beide Hände und spielte voll auf Sieg.Mit dem FC Unterföhring erwartet der FC Pipinsried am Sonntag ein Team, dass von jeher eine feine Klinge führt. Soll heißen: Der FCU sucht immer die spielerische Lösung. Genau das versuchte die Mannschaft von FCU-Trainer Andreas Pummer auch am vergangenen Mittwoch im Derby gegen Heimstetten, doch der Schuss ging mit Glanz und Gloria nach hinten los...„Wir müssen zur Halbzeit klar führen, wir hatten vier Hundertprozentige und haben ein richtig gutes Spiel gezeigt. Und dann gehst du nach 90 Minuten mit einer 0:4-Packung vom Platz“, haderte Unterföhrings Coach Andreas Pummer. Allerdings ist anzumerken, dass auf der Gegenseite mit Orhan Akkurt ein überragender Stürmer agierte, er netzte gleich zwei Mal ein.Interessant: Unterföhrings Trainer Pummer sah bei seinem Team Fehler in der Rückwärtsbewegung, die dann auch prompt zu Gegentoren führten. Dass die Hürzeler-Truppe im Match gegen Unterföhring den Fuß vom Gas nehmen wird, davon ist nicht auszugehen, vielleicht können die Landkreiskicker noch weitere Schwächen des Gegners aufdecken und ausnutzen.Derweil leert sich das Lazarett des FC Pipinsried langsam wieder. Der lange Zeit wegen anhaltender Knieprobleme (Meniskus) fehlende Serge Yohoua wurde in Bogen immerhin schon wieder eingewechselt, er bereitete prompt den Ausgleichstreffer von Arbnor Segashi vor.Vollgasfußball ist also einmal mehr auf dem gepflegten Grün in der FCP-Arena angesagt – und die Zuschauer werden mit Sicherheit auf ihre Kosten kommen.

Quelle: fussball-vorort.de

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