Schromm-Elf gastiert bei den kleinen Bayern

Unterhaching vor echtem Gradmesser in Giesing

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Wieder mit dabei: Ulrich Taffertshofer hat seine Gelbsperre abgesessen.

SpVgg Unterhaching – Die Nachholpartie des fünften Spieltages in der Regionalliga Bayern ist für die SpVgg Unterhaching aus zwei Gesichtspunkten besonders wichtig. Sowohl aus sportlicher Sicht als auch aus Prestigegründen.

Das Regionalliga-Spiel im Städtischen Stadion an der Grünwalder Straße wird live und in voller Länge im Fernsehen (vom TV-Sender Sport1) übertragen und lenkt mal wieder in der Öffentlichkeit einen größeren Fokus auf den einstigen Bundesligisten.

Wie im DFB-Pokal können sich die Rot-Blauen wieder einmal deutschlandweis präsentieren. „Ein Spiel live im Fernsehen ist immer etwas Besonderes. Die Vorfreude ist da umso größer“, sagt Hachings Mittelfeldspieler Ulrich Taffertshofer.

Einen mindestens ebenso großen Wert hat der sportliche Aspekt. Nicht nur, weil es ein Derby ist, sondern weil zwei Spitzenmannschaften aufeinandertreffen. Spitzenreiter Haching trifft auf den Tabellendritten, der noch zum erlauchten Kreise der Mitkonkurrenten auf den Meistertitel gehört. Hinter Haching (28 Punkte) und dem TSV 1860 München II (23) liegen die Bayern (21) noch in Reichweite und sind für die SpVgg ernst zu nehmen. „Die Bayern zählen für mich absolut zu den Mitfavoriten, denn sie haben richtig starke Einzelspieler in ihren Reihen. Im Vergleich zum Spiel am Freitag müssen wir einfach wieder konzentrierter im Spielaufbau agieren, um etwas Zählbares mitzunehmen“, sagt SpVgg-Trainer Claus Schromm, der nach zuvor neun Siegen in Serie zuletzt mit einem 0:0 am Freitagabend beim SV Seligenporten leben musste.

Taffertshofer wird nach abgesessener Sperre (5. Gelbe Karte) wieder mit von der Partie sein. Der 24-Jährige erwartet ein starkes Team des deutschen Rekordmeisters. „Wenn man Bayern spielen lässt, dann wird es gefährlich. Aber wir brauchen uns nicht verstecken“, sagt Taffertshofer. Dass der Mittelfeldspieler ausgerechnet in Seligenporten vier Tage vor dem Spitzenspiel eine Zwangspause einlegen musste, stört ihn ebenso wenig wie die jüngste Nullnummer: „Vielleicht kam das 0:0 zum rechten Zeitpunkt. Einfluss hat es auf das Spiel gegen Bayern jedenfalls nicht. Dass die Serie irgendwann mal reißen wird, war jedem bewusst. Man kann ja nicht alle 34 Spiele gewinnen.“

Fussball Vorort ist im Stadion und tickert die Partie live.

Text: Robert M. Frank

Quelle: fussball-vorort.de

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