Die SpVgg nutzt ihre Chancen nicht

Unterhaching trennt sich remis von Nürnberg II

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Bitter für die SpVgg: Alexander Winkler (2.v.r.) setze einen Strafstoß über den Querbalken.

SpVgg Unterhaching - Es war ein interessantes Duell von zwei Teams, die ihren Aufstiegsverzicht verkündet hatten.

Technisch stark und lauffreudig bewegten sich die Gastgeber und die Club-Talente auf Augenhöhe, wobei es auf beiden Seiten im Abschluss haperte.

Aber man bewies durchaus Köpfchen: So fielen beide Treffer jeweils nach einer Standardsituation per Kopfball. Nachdem Luca Mühl die Gäste in Führung geköpft hatte (12.), besorgte Markus Einsiedler den Augsleich (51.). Das Elfmeterschießen aber müssen beide Kontrahenten noch üben. In der 27. Minute scheiterte Dominic Baumann am Hachinger Torhüter Stefan Marinovic. Noch schlechter machte es dann der Hachinger Alexander Winkler, der einen Strafstoß über die Torlatte zirkelte.

In der etwas hektischen Schlussphase vergaben beide Teams gute Möglichkeiten und es blieb bei der gerechten Punkteteilung. „Es war ein gutes Spiel“, befand Club-Trainer Roger Prinzen. Dem konnte sich sein Hachinger Kollege Claus Schromm nur anschließen: „Respekt vor dem Gegner, unser Defensivverhalten war in der ersten Halbzeit nicht so gut, aber wir können gut mit dem Punkt leben, auch der Würzburger Sieg in Cottbus freut uns“. Die Franken haben zumindest Rang vier in der dritten Liga fast sicher. Dies würde bedeuten, dass die Hachinger, unabhänging vom Ausgang des bayerischen Pokalfinales am 28. Mai gegen Würzburg, erneut in die erste Hauptrunde des DFB-Pokales einziehen und damit auch mindestens 100 000 Euro in die Vereinskasse fließen.

Text: Klaus Kirschner / Matthias Horner

Quelle: fussball-vorort.de

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