Bezirksliga Süd

SCF vergeigt den sicheren Sieg

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Fühlten sich schon wie die Sieger: Die Kicker des SC Fürstenfelbruck

SC Fürstenfeldbruck - Der SC Fürstenfeldbruck hat am Samstag zwei wichtige Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt verschenkt. Die Gäste aus Berg drehten ein 1:3 noch zum 3:3 um.

Zehn Minuten vor dem Ende der Partie erzielte Brucks Nicolas Felser das 3:1 für die Kreisstädter. Jeder im Stadion an der Klosterstraße glaubte, das war die Entscheidung. Doch die Gäste aus Berg gaben sich nicht auf. Gegen völlig platte Brucker gelang der MTV-Elf vom Starnberger See vor 80 Zuschauern innerhalb von zwei Minuten der 3:3-Ausgleich.

„Wir haben uns am Ende selber geschlagen und um den verdienten Lohn gebracht“, ärgerte sich SCF-Trainer Michael Westermair nach dem Schlusspfiff. Der Knackpunkt sei die Auswechslung von Tamas Madar eine Viertelstunde vor Schluss gewesen. Doch den Ungarn in den Reihen der Brucker quälten Adduktorenprobleme. „Es ging nicht mehr.“

Insgesamt zeigte sich Westermair aber von der Leistung seiner Spieler angetan. „Wir waren die klar bessere Mannschaft und befinden uns auf dem richtigen Weg.“ Ließ man die 90 Minuten Revue passieren, so hätte der Tabellenletzte aus der Kreisstadt den Platz als Sieger verlassen müssen. Die Westermair-Elf war die spielbestimmende Mannschaft und hätte zur Pause bereits mit einem 3:0 in die Kabine verschwinden müssen, statt einer mageren 1:0-Führung. Doch nur Kapitän Julius Ostarhild traf nach glänzender Vorarbeit von Nicolas Felser.

In den zweiten 45 Minuten ließ sich der SCF das Spiel aus der Hand nehmen. Die Blaugelben bettelten regelrecht um den Ausgleich. Doch das Liga-Schlusslicht konnte sich noch einmal vom Druck befreien. Mit einer feinen Einzelleistung brachte Ilija Sivonjic die Blaugelben mit 2:1 (74.) wieder nach vorne. Als dann auch noch Felser das 3:1 erzielte, steuerten die Brucker auf den zweiten Saisonsieg hin.

Nach dem 3:2-Anschlusstreffer vier Minuten vor dem Abpfiff schienen die Brucker das Gegentor nicht wirklich realisiert zu haben. Noch lag man vorne, und es musste jeden Moment der Schlusspfiff ertönen. Und dann fiel keine zwei Minuten später noch der 3:3-Ausgleich.

Text: Dieter Metzler

Quelle: fussball-vorort.de

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