Wind hilft Goalgetter bei Traumtor

Niebauer über 63-Meter-Hammer: "Hatte keinen Bock mehr zu laufen"

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Dennis Niebauer traf für den VfR Garching per Traumtor.

VfR Garching - Dennis Niebauer schießt gerne aufs Tor und gerne aus Distanzen, aus denen nur er aufs Tor schießt. Diesmal waren es 63 Meter beim 3:1 des VfR Garching und den Grund verriet der Regisseur des Aufsteigers lachend.

„Ich hatte keinen Bock mehr zu laufen.“ Und den Treffer müsse man relativieren, „auch weil der Georg Ball schon einmal ein Tor aus dem eigenen Strafraum heraus geschossen hat.“ Das waren gut 80 Meter. Von dem 3:1 war Niebauer selbst etwas überrascht: „Der Ball wäre eigentlich vorbei gegangen, wurde dann aber vom Wind wieder etwas abgetrieben, Richtung Tor.“

Die Wüterich-Anfälle von Trainer Daniel Weber lächelte der 28-Jährige auch weg als einen Weckruf, den das Team gebraucht habe. Die Lautstärke Webers überraschte ihn nicht sonderlich: „Wir kennen das ja. Draußen am Platz passiert das normal nicht, aber in der Kabine öfters mal.“

Daniel Weber erklärte dann in der Pressekonferenz gerne seinen Anfall: „Es nervt mich immens, wenn ein Spiel so los geht. Da muss ich mich dann auch einmal zum Affen machen, um etwas zu ändern. Wenn das dann dem Erfolg dient, mache ich es gerne.“ Ab der 25. Minute habe man dann auch einen Fuß in der Tür gehabt.

Ingolstadts Trainer Stefan Leitl war noch nie ein Typ, der um den heißen Brei herum redet. „Garching war uns ab der 20. Minute auch läuferisch überlegen und hat deshalb völlig verdient gewonnen.“ Er musste vier seiner Talente abgeben an den Kader der Ersten Mannschaft und könnte nun personell so dezimiert schwere Wochen vor sich haben.

Text: Nico Bauer

 

Quelle: fussball-vorort.de

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