"Wir haben immer gesehen, dass die Mannschaft Potenzial hat"

Vierter Sieg in Folge: Beim FCP wächst etwas zusammen

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Wirbelwind auf der linken Außenbahn: Pipinsrieds Neuzugang Gianluca Simari, hier im Duell mit dem Rainer Spieler Johannes Nießner.

FC Pipinsried - Der vierte Streich. Der FC Pipinsried hat in der Bayernliga Süd sein Heimspiel gegen den TSV Rain verdient mit 2:0 gewonnen, der vierte Dreier in Folge für die Mannschaft von FC-Trainer Fabian Hürzeler.

Der Regionalliga-Absteiger aus Rain konnte zwar spielerische Akzente setzen, doch Pipinsried hielt dagegen und fuhr einen souveränen Sieg ein.

Da wächst in Pipinsried etwas zusammen. Nach der tollen Partie gegen den favorisierten TSV Rain braucht sich im Dachauer Hinterland keiner mehr Sorgen um den FCP zu machen. „Ich hab es immer gesagt. Am Anfang der Saison war es einfach schwierig, eine komplett neue Mannschaft ins Rennen zu schicken. Aber wir haben immer gesehen, dass die Mannschaft Potenzial hat“, freute sich der junge Pipinsrieder Trainer Fabian Hürzeler. In der Tat konnten die Verantwortlichen um Präsident Konrad Höß sich gegenseitig auf die Schulter klopfen, denn was das Team an Qualität zeigt, ist beeindruckend.

Da wären zum Beispiel die Neuzugänge Gianluca Simari und Ünal Tosun. Simari bildete mit Arbnor Segashi auf der linken Seite ein brandgefährliches Duo, das immer wieder viel Druck auf die gegnerische Abwehr erzeugte. Besonders auffällig war Tosun Ünal bei seinem Heimspiel-Debüt. Der Mittelfeldakteur fehlte zwar hier und da noch die Bindung zum Spiel, doch mit einigen Zuckerpässen aus dem Fußgelenk forderte er Szenenapplaus von den rund 500 Zuschauern heraus.

In der Spitze wirbelte Serge Yohoua, der nach seiner Knieverletzung erstmals wieder in der Startformation stand. Unterstützt wurde er vom einmal mehr eminent fleißigen Thomas Berger, der auch für der Führungstreffer gelang.

Wie wichtig eine gute Auswechselbank ist, bewies der eingewechselte Almir Hasanovic, der den Sack mit seinem Treffer zum 2:0 für den Gastgeber zugemacht hat.

Der Gast aus Rain war zwar nach der Pipinsrieder optisch überlegen und hatte hier und da eine Torgelegenheit, doch letztendlich war der letzte Wille zum Torerfolg nicht zu erkennen.

Durch den Sieg gegen den TSV Rain hat sich der FC Pipinsried in den vergangenen beiden Wochen Schritt für Schritt nach oben gespielt, ein Ende des Trends ist nach der überzeugenden Leitung gegen Rain nicht zu erkennen.

Text: Bruno Haelke

FC Pipinsried – TSV Rain 2:0 (0:0)

FC Pipinsried: Thomas Reichlmayr, Arbnor Segashi, Markus Achatz, Denny Herzig, Dennis Liebsch, Thomas Berger, Gianluca Simari (75. Junis Ibrahim), Fabian Hürzeler, Sebastian Mitterhuber (80. Qemajl Beqiri), Ünal Tosun, Serghe Yohoua (72. Almir Hasanovic)

TSV Rain: Kevin Maschke, Johannes Nießner (80. Josip Mlinaric), Fabian Triebel,. Andreas Schuster, Andreas Götz, Johannes Müller, Simon Schröttle (62. Alexander Schneider), Stefan Müller, Sebastian Habermeyer (70. Matthias Riedelsheimer), Marko Cosic, Marco Friedl

Schiedsrichter: Florian Böhm

Zuschauer: 490

Tore: 1:0 (50.) – Thomas Berger steht nach der Hereingabe von Arbnor Segashi goldrichtig, er schiebt die Kugel ins Tor. 2:0 (87.) – Almir Hasanovic macht nach Vorarbeit von Thomas Berger alles klar

Quelle: fussball-vorort.de

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