Was erwartet den Aufsteiger?

Der Vorort-Check: Kämpft Ismaning um die goldene Ananas?

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Xhevat Muriqi möchte mit dem FC Ismaning möglichst schnell den Klassenerhalt sichern.

FC Ismaning - Am Freitag startet der FC Ismaning mit einem Kracher in die Bayernliga-Saison. Um 19 Uhr gastiert die Muriqi-Elf beim FC Unterföhring.

Fussball Vorort hat sich den Ismaniger Kader und die zurückliegende Vorbereitung mal etwas genauer angeschaut und analysiert, was den Aufsteiger in der Bayernliga Süd erwartet.

Der Kader:

Der verlorene Sohn ist zurück! Nach vier Jahren beim VfR Garching nimmt Gerrit Arzberger einen neuen Anlauf beim FC Ismaning. Mit seiner Erfahrung aus 33 Regionalliga-und 62 Bayernligapartien soll der Offensiv-Allrounder eine wichtige Rolle im Team von Xhevat Muriqi einnehmen. Neu im Sportpark sind zudem David Tomasevic (TSV Eching), Antonio Jara Andreu (SV Planegg-Krailling U19), Johann Hipper (eigene Jugend) und Darko Dankic (NK Marsonia/Kroatien).

Abgänge musste der letztjährige Landesliga-Meister lediglich zwei verkraften. Torhüter Emilio Pingitore (19 Einsätze in der vergangenen Spielzeit) hat sich vor wenigen Tagen mit unbekanntem Ziel verabschiedet. Der 20-jährige Niklas Karlin, der in der Saison 2015/2016 zehnmal eingewechselt wurde, versucht sein Glück beim Kirchheimer SC.

Die Vorbereitung:

Im wenig aussagekräftigen Vorbereitungsspiel gegen den Kreisklassisten TSV Wartenberg setzte sich die Muriqi-Elf Anfang Juli mit 6:1 durch. Mittelfeldlenker Bastian Fischer fiel dabei als dreifacher Torschütze auf.

Weitaus mehr gefordert wurde der Aufsteiger im Toto-Pokal. Konnte man sich gegen Landesligist Freising noch standesgemäß mit 3:1 durchsetzen (Torschützen: Buch, Auerweck, Fischer), war gegen Ligakonkurrent Pullach bereits Endstation. In der Bayernliga weht eben doch ein anderer Wind. "Nicht jeder Gegner heißt Pullach", ordnete Trainer Muriqi die verdiente Niederlage gegen das Spitzenteam realistisch ein.

Die Vorort-Einschätzung:

In der Landesliga waren es die Edeltechniker um Ex-Regionalligaspieler Bastian Fischer gewohnt, das Spiel zu machen. Ballbesitzwerte um 70 Prozent waren keine Seltenheit. Das wird sich in der Bayernliga nun gewaltig ändern, trifft der Aufsteiger dort doch auf viele spielstarke Teams, wie etwa Pullach oder Unterföhring. Mit Spannung darf jedoch erwartet werden, wie sich Ismanings feine Füße gegen das traditionell körperbetonte Spiel einiger niederbayerischer Ligakonkurrenten zu wehren wissen.

Bleibt der FCI von größeren Verletzungssorgen verschont und können die Leistungsträger an die Form des Vorjahres anknüpfen, dürfte der Landesliga-Meister sich zeitnah aller Abstiegssorgen erledigen. Mehr als ein Platz im gesicherten Mittelfeld dürfte in einer qualitativ enorm hochwertigen Bayernliga Süd jedoch nicht zu erreichen sein.

Text: Lukas Schierlinger

Hier geht´s zur Einschätzung der Konkurrenz:

BCF Wolfratshausen

SV Pullach

SV Heimstetten

FC Unterföhring

Quelle: fussball-vorort.de

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