Die SpVgg will hoch hinaus

Der Vorort-Check: Unterhaching, der Favorit

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Bauer, Steinherr und Einsiedler wollen zukünftig häufiger miteinander jubeln.

SpVgg Unterhaching - Überraschungssiege im DFB-Pokal, die Qualifikation für die Pokal-Hauptrunde und ein vierter Platz in der Regionalliga: Ein durchaus gelungenes Jahr für die SpVgg Unterhaching. In diesem Jahr wollen Claus Schromm und seine Jungs in der Liga mehr.

Fussball Vorort hat sich den Kader angeschaut, die Vorbereitungsspiele aufbereitet und gibt eine Einschätzung ab, was die Unterhachinger diese Saison erwartet. Am Sonntag, den 17. Juli um 14 Uhr, empfängt Aufsteiger TSV 1860 Rosenheim die Hachinger.

Der Kader:

Es war wahrscheinlich die traurigste Nachricht in der Vorbereitung: Jonas Hummels hört auf. Der Weltmeister-Bruder war von zu vielen Verletzungen geplagt und macht jetzt ein Strich unter das Kapitel Fußball. Alexander Sieghart versucht sein Glück in Zukunft in der thailändischen ersten Liga. Das Ziel von Stürmer Caleb Clarke ist noch unbekannt. 

Die Abgänge konnten gut aufgefangen werden, denn die Neuzugänge sind durch die Bank Verstärkungen. Vom TSV 1860 München kommt mit Dominik Stahl der Königs-Transfer. Er wird der Denker und Lenker des Spiels und soll das junge Team führen. Zusammen mit Stephan Hain und U19-Verteidiger Christoph Greger kommen insgesamt drei Spieler von den Löwen zur Spielvereinigung. Mit Korbinian Müllerhat Manni Schwabl einen Keeper geholt, der Vertreter/Ersatzmann von Stefan Marinovic sein soll. Der Verbleib von Marionovic ist allerdings noch nicht sicher.

Jim-Patrick Müllersoll das "Aufstiegs-Gen" besitzen. Er kommt von Dynamo Dresden in die Landeshauptstadt. Daniele Bruno wechselt von Aufsteiger Würzburg zu den Rot-Blauen und soll in der Offensive für Wirbel sorgen. Außerdem wurde mit den Stammkräften Seppi Welzmüller und Sascha Bigalke langfristig verlängert. 

Die Vorbereitung:

Fast schon Tradition der Unterhachinger ist es, gegen niederklassige Teams zu spielen. Meist für einen guten Zweck, wie beim Benefizspiel in Neuaubing. Doch die ernsten Tests liefen alle gut. Beim Aufstiegsaspiranten der Bayernliga, FC Unterföhring, gewannen die Hachinger 5:2. Gegen denLandesligisten Holzkichen gelang kein überzeugender, aber souveräner Erfolg. Auch beim Blitz-Turnier in Deisenhofen ließen die Hachinger dem SV Heimstetten keine Chance. Das größte Ausrufezeichen setzte die Schromm-Elf beim 1:1 Unentschieden gegen die Würzburger Kickers

Die Vorort-Einschätzung:

Schromm und Schwabl halten sich mit dem Saisonziel nicht bedeckt. Beide wollen in die 3. Liga und den Profifußball zurück in den Alpenbauer Sportpark bringen. Um den ersten Platz zu erreichen, haben die Hachinger bei den Neuverpflichtungen nicht willkürlich auf dem Transfermarkt zugeschlagen, sondern die Kandidaten gezielt ausgewählt. Zu den stärksten Konkurrenten werden wohl der SV Wacker Burghausen und FC Bayern München II zählen. Wenn es Schromm schafft, seine Jungs mental zum richtigen Zeitpunkt, wie es im DFB-Pokal der Fall war, fit zu machen, ist an der Spielvereinigung nur schwer vorbeizukommen. Am Ende der Saison wird es das nötige Quäntchen Glück brauchen, um sich in der Relegation durchsetzen zu können. 

Text: Andreas Knobloch

Hier geht es zu den Einschätzungen der Konkurrenten:

TSV Buchbach

VfR Garching

FC Bayern München II

TSV 1860 München II

Quelle: fussball-vorort.de

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