Garching will heimstarke Bayreuther überraschen

Weber warnt: "Sollten zusehen, dass es weiter gut läuft"

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Nach dem starken Saisonstart findet Daniel Weber warnende Worte vor der Begegnung in Bayreuth.

VfR Garching – In mehr als zehn Jahren von Trainer Daniel Weber haben die Fans des VfR Garching schon viele Gemütszustände erlebt. Doch hundertprozentig zufrieden wirkte er nie.

Deshalb ist Weber der Garant dafür, dass der VfR nach seinem Knallerstart in die Regionalliga auch vor dem Gastspiel bei der SpVgg Bayreuth (heute, 18.30 Uhr) kein bisschen nachlässt. „Wir hatten gegen Buchbach 90 Minuten Leidenschaft,gegen Ingolstadt haben 70 Minuten Leidenschaft gereicht“, sagt Weber über die ersten beiden Heimspiele, in denen der VfR mit sechs Toren zwei Siege einfuhr.

Vor dem Gastspiel in Oberfranken macht Weber seinen Schützlingen klar, dass dort ein Spiel wie gegen Ingolstadt zu wenig ist: „Auswärts in der Regionalliga kannst du nur mit 90 Minuten Leidenschaft bestehen.“ Weber lässt sich offen, in der Mannschaft Veränderungen vorzunehmen. „Wir wollen unberechenbar und für die anderen schwer analysierbar bleiben“, sagt der Coach.

Er fordert, dass sein Team die Lehren aus der schwachen Anfangsphase am Samstag zieht statt sich an den drei Punkten zu berauschen, „weil Euphorie für uns nicht hilfreich ist“. Beim ersten Regionalliga-Anlauf der Garchinger war das Team auch gut gestartet vor dem großen Einbruch nach der Winterpause. Deshalb warnt Weber, „dass wir jetzt in einer gut laufenden Phase zusehen sollten, dass es weiter gut läuft“.

In Bayreuth wartet ein heimstarker Traditionsverein, der schon den TSV 1860 II im ersten Heimspiel mit 4:2 abwatschte. Viele Zuschauer und eine lautstarke Fanszene kommen hinzu. Die Fahrt quer durch Bayern sowie die frühe Anstoßzeit unter der Woche sind unterdessen kein Problem. Für diese Ligaspiele haben sich alle Spieler frühzeitig frei genommen. Lockerer werden dagegen in den nächsten Wochen die kurzfristig terminierten Pokalspiele gehandhabt. Über das Erstrundenspiel am Dienstag, 9. August (18.15 Uhr) beim ESV München ist Weber glücklich. Da haben einige Spieler sogar eine kürzere Anfahrt als zu ihren Trainingseinheiten.

Text: Nico Bauer

Aufstellung: Maus – Baki, Mayer, Göpfert (M. Niebauer), Suck – Wenninger, M. Niebauer (F. de Prato) – Staudigl, M. Niebauer, Goia (Hauck) – Eisgruber.

Quelle: fussball-vorort.de

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