Garching kann doch noch verlieren

Weber: "Wir waren zu passiv"

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Manuel Eisgruber ging gegen Burghausen leer aus.

VfR Garching - Zum Ende der Vorrunde hat der VfR Garching in der Regionalliga beim SV Wacker Burghausen verdient mit 3:1 (2:0) verloren.

Gleichwohl hatten die Garchinger gute Chancen, um die Partie für sich zu entscheiden. Burghausen hatte deutlich mehr Spielanteile und daraus resultierte dann auch ein deutliches Plus an Torchancen. Dazu kam, dass die Heimmannschaft in den ersten Minuten den VfR regelrecht überrannte.

Als Mittelstürmer Tsoumou in der 24. Minute das 1:0 für Wacker machte, hätte es auch schon 2:0 stehen können. Allerdings hatte auch Georg Ball einmal die Garchinger Führung auf dem Fuß, als acht Meter vor dem Kasten das halbe Tor frei war, der Mittelfeldabräumer aber daneben zielte. Das 1:1 hätte in der 37. Minute fallen können, als Silas Göpfert eine Ecke an den Innenpfosten krachte und der Ball dem Torwart in die Arme flog.

Auch in der zweiten Halbzeit gab es viele Torszenen auf beiden Seiten. Burghausen war jedoch überlegen. Garching zeigte aber trotz der Niederlage, dass die Vorrunde mit 29 einkassierten Punkten kein Zufall war. Deshalb wäre die mit 3:0 eigentlich entschiedene Partie fast noch einmal spannend geworden. Nach einem Kopfball von Innenverteidiger Florian Mayer an die Unterkante der Latte drückte der eingewechselte Stefan de Prato den Ball mit dem Knie über die Linie (84.). Kurz darauf hatte der Edeljoker, der vor Kurzem erst dreimal in der Schlussphase in Schweinfurt traf, noch den 2:3-Anschlusstreffer auf dem Schlappen.

Letztlich war Trainer Daniel Weber zufrieden mit der Leistung seines Teams. Einerseits zeigte er Anerkennung für eine bärenstarke Burghausener Leistung und zum anderen hatte Garching wie fast immer eine Handvoll Großchancen, die diesmal nicht konsequent genug genutzt wurden. Ärgerlich war für ihn Entstehung der Gegentore: „An den ersten beiden Toren waren wir selber schuld, weil wir zu passiv waren.“

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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