Je acht Zu- und Abgänge

Die Wechselmeister des FC Unterföhring

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Arijanit Kelmedi (li.) wechselt aus Deisenhofen nach Unterföhring. Er gilt als talentierter und ehrgeiziger Innenverteidiger. Christos Ketikidis kommt vom FC Ismaning. Er wird nach den Abgängen von Patrick Irmler als neuer Außenverteidiger gehandelt.

FC Unterföhring - Mit acht Abgängen und acht Zugängen hat der FC Unterföhring seinen Kader spannend verändert. Mit dem Vorjahresfünften dürfte in der Bayernliga wieder zu rechnen sein.

Zwei Stammspieler stehen an der Spitze der Abgänge der FC Unterföhring: Daniel Jungwirth hat seine Karriere beendet, um seinen neuen Beruf als Scout des TSV 1860 aufzunehmen. Linksverteidiger Patrick Irmler zieht es aus persönlichen Gründen zur SpVgg Landshut. „Diese beiden Abgänge tun uns weh“, sagt Präsident Franz Faber.

Mit Max Gillmeier wandert ein Einheimischer ab zum SC Grüne Heide, weil er nicht als Torwart Nummer drei fungieren möchte. Weitere Abgänge sind Arbnor Segashi (FC Pipinsried), Korbinian Gillich (TSV Grünwald), Florian Holzapfel (SC Baldham-Vaterstetten), Alexander Schneider (Spielertrainer Fasanerie-Nord) und Kiril Akalski (Ziel unbekannt).

Der Königstransfer der Unterföhringer ist Michael Krabler von der SpVgg Unterhaching. Der 19-jährige Stürmer erinnert von seiner schlaksigen Figur (1,89 Meter) und seinen Laufwegen sehr an Thomas Müller vom FC Bayern. Er und Andreas Faber werden sich im Zentrum die Zehn und die Stürmerposition teilen.

Weitere neue Offensivkicker sind Arthur Kubica (26, FC Pipinsried), Yakub Dora (24, zurück aus der Türkei) und Nimat Torah (25, Zweite Mannschaft). Dora trainiert schon seit Februar wieder beim FCU. Nimat Torah hat bereits über 100 Spiele für die erste und zweite Mannschaft gemacht.

In der Defensive brauchte es vor allem Lösungen für den linken Verteidiger, nachdem Irmler und Schneider sich verabschiedeten. Markus Kreuzeder (18, SpVgg Unterhaching A-Jugend) und Christos Ketikidis (20, FC Ismaning) könnten in diese Fußstapfen treten. Weitere Alternativen könnten aus dem eigenen Kader kommen mit flexiblen Spielern wie Leo Mayer.

In der Innenverteidigung kommt mit Arijanit Kelmendi (21, FC Deisenhofen) aus der Landesliga ein sehr talentierter, extrem ehrgeiziger Innenverteidiger. Die Rückkehr von Patrick Nothhaft (SV Planegg-Krailling) nach einem Jahr mit weniger Trainingsmöglichkeiten aus beruflichen Gründen war schon bei dessen Verabschiedung abgemacht.

Der Unterföhringer Präsident Franz Faber kann sich noch den einen oder anderen Zugang bis zum Saisonstart vorstellen. Eine Option wäre Patrick Nirschl, der nach starken Leistungen in der zweiten Mannschaft intern aufrücken könnte in den Kader für die Bayernliga. Der Verein präsentierte diese Woche mit Thomas Seethaler auch den neuen Co-Trainer, der als Trainer im Münchner Umland recht bekannt ist. Er trainierte unter anderem bereits den FC Aschheim und kommt nun zurück aus Norddeutschland.

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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