Keine Tore gegen Seligenporten

Werner nach Buchbacher Nullnummer: "Trinken jetzt erst mal ein Bier"

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Derzeit vom Glück verlassen: Buchbachs Co-Trainer Walter Werner (l.) und Cheftrainer Anton Bobenstetter (r.).

TSV Buchbach – Nichts wurde es mit dem erhofften Heimsieg des TSV Buchbach gegen den SV Seligenporten: Nicht nur das 0:0 schmerzt, sondern auch die Verletzung von Maxi Drum. Der Abwehrchef musste in der ersten Hälfte mit Verdacht auf Bänderriss raus.

„Wir können nur hoffen, dass nicht der Knöchel gebrochen ist, es hat sofort eine schwere Einblutung gegeben. Zumindest ist das ein Bänderriss“, sagte Buchbachs Physio Jószef Fehér. Nach Maxi Hain, Markus Grübl, Christian Brucia, Stefan Denk und Maxi Bauer ist Drum der sechste Stammspieler, der längerfristig ausfallen könnte. 13 gesunde Feldspieler verbleiben den Buchbachern noch. „Wir trinken jetzt erst mal ein Bier und essen einen Steckerlfisch. Das muss auch mal sein. Dann schauen wir am Montag, wer noch stabil ist und bereiten uns auf das Derby am Samstag in Burghausen vor“, sagte Co-Trainer Walter Werner

Immerhin sind die Buchbacher zum dritten Mal in dieser Saison ohne Gegentreffer geblieben. Die erste Chance gehörte den Hausherren, als Martin Mayer und Aleks Petrovic die Vorarbeit leisteten und Patrick Walleth knapp am langen Pfosten vorbeizielte (20.). Glück auf der anderen Seite in der 25. Minute, als zunächst Maxi Weber gegen Patrick Hobsch klären und Drum den Kopfball von Fabian Klose von der Linie köpfen konnte.

„In der ersten Hälfte haben wir das Spiel kontrolliert und hätten auch in Führung gehen können“, fasste SVS-Trainer Florian Schlicker zusammen und spielte damit auf eine weitere Chance an. Kevin Wolemann hatte in der 42. Minuten knapp neben den Pfosten gezielt.

„Uns fehlt momentan einfach ein wenig das Glück. Die Mannschaft gibt alles, kämpft, wirft sich richtig rein. Nach der Verletzung von Drum mussten wir uns neu sammeln, das ganze System umstellen, es ist alles gerade nicht einfach für uns“, gestand Werner.

Nach dem Wechsel wollten die Buchbacher konstruktiver nach vorne spielen. Das gelang gelegentlich, allerdings kam meist der letzte Pass zu ungenau oder wurde von den Gästen geblockt. Die beste Möglichkeit verzeichnete Seligenporten, als Weber in der 84. Minute wegrutschte, aber Bastian Herzner zu überhastet abschloss.

Text: Michael Buchholz

Quelle: fussball-vorort.de

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