Wolfratshausen unterhält die Zuschauer

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Jona Lehr leitete zwei BCF-Treffer ein.

BCF Wolfratshausen - Viertbestes Auswärtsteam, sechster Platz: Der BCF Wolfratshausen hat mit einem 3:2 beim FC Unterföhring eine herausragende Spielzeit mit einem Erfolgserlebnis abgeschlossen.

Sechs oder sieben? Direkter Vergleich oder Tordifferenz? Hankofen oder Wolfratshausen? Mit den Details, welches dieser beiden Bayernliga-Teams nun die bessere Platzierung erreicht hat, beschäftigt sich Reiner Leitl nach dem letzten Spieltag nicht mehr. Für den BCF-Cheftrainer ist klar: „Wir sind Sechster geworden, und ich bin zufrieden.“ So wie es auf fremden Plätzen gelaufen ist, sollte man ergänzen. Denn 30 seiner 52 Zähler holten der Ballclub fernab der heimischen Kräuterstraße. Egal, meint Leitl, nun da die Runde vorbei ist: „Da muss man jetzt auch mal Ruhe geben.“

Verständlich. Denn seine Mannschaft bot zum Abschluss versöhnliche Fußballkost. Das 3:2 in Unterföhring spülte Wolfratshausen am einst hoch gehandelten Konkurrenten aus dem Münchner Norden vorbei. Den FCU auf der „Zielgerade zu schnappen“, ist Leitl zufolge „nicht ganz schlecht“. Das Ergebnis hätte nach 90 Minuten durchaus anders aussehen können. „Es kann auch 7:5 ausgehen – in beide Richtungen“, räumte Leitl zu einer Partie ein, in der es für beide Kontrahenten um nichts mehr ging. Während auf anderen Plätzen massiv um Klassenerhalt und Relegation gerungen wurde, entschieden sich Unterföhring und Wolfratshausen für das offene Visier. „Es ist so dahingegangen.“ Es wurde gekickt – mehr nicht. Ein „belebendes Spiel“, habe er verfolgt, sagte der BCF-Übungsleiter und fügte an: „Mehr für die Zuschauer als die Trainer.“

Aber: Seine Elf hatte die Nase vorne. Der Unterschied ist an drei Akteuren festzumachen. Lamine Guéye, der erneut zwei Treffer erzielte und Farchets bester Torjäger ist. Jona Lehr, der zwei Tore initiierte. Und der Debütant: Fabian Roosenmaallen durfte sich feiern lassen, denn der bisherige Keeper der BCF-Reserve hielt den Sieg mit einem parierten Strafstoß fest. Das war auch gut so, denn dem Elfmeter ging eine Fehlentscheidung voraus. Roosenmaallen spitzelte einem Unterföhringer korrekt den Ball vom Fuß, als der ihn ausspielen wollte. Aber auch sonst war es ein gelungener Einstand. „Er hat ordentlich gehalten“, sagte Leitl.

Beim FCU trafen zum Abschied ausgerechnet jene Spieler, die kommende Saison ihr Talent für den FC Augsburg einbringen werden: Albion Vrenezi und Efkan Bekiroglu. Und auch für die Gäste traf einer, der wohl seine Koffer packen wird: Michael Marinkovic verwandelte zum Abschied aus Farchet einen an Lehr verschuldeten Foulelfmeter zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung.

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Quelle: fussball-vorort.de

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