Der EHC feiert auf der Wiesn

Spitzenreiter in Lederhosen

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Die Red Bulls mit dem Wiesn-Playmate Kathie Kern

München - Wenn sich jemand den Wiesn-Besuch am Montag wirklich verdient hatte, dann waren das die Spieler des EHC Red Bull München! Die Münchner Eis-Cracks stehen seit Sonntag auf Platz eins der Tabelle,

Wenn sich jemand den Wiesn-Besuch am Montag wirklich verdient hatte, dann waren das die Spieler des EHC Red Bull München! Denn die Ausbeute des vergangenen Wochenendes lautete: zwei Siege, sechs Punkte und damit die Eroberung des ersten Tabellenplatzes in der DEL.

Am Freitag hatte das Team von Don Jackson das Spiel in Berlin erfolgreich mit 4:2 gemeistert, am Sonntag setzten die Roten Bullen noch einmal einen drauf, indem sie das Heim-Derby gegen Augsburg mit 6:2 gewannen. Jerome Flaake, der in Berlin einen Treffer beisteuerte und gegen Augsburg sogar für einen Hattrick sorgte, meinte zufrieden: „Wir haben am Wochenende eine tolle Mannschaftsleistung gezeigt und immer an uns geglaubt. So müssen wir weitermachen!“

Damit aber auch der Spaß nicht zu kurz kommt, gab es zwischen Training und Vorbereitung einen Teamausflug ins Hacker-Festzelt auf der Wiesn. Bei Hendln, Brotzeitbrettln und der ein oder anderen Mass machte es sich der gesamte Kader inklusive Trainerstab auf der Empore gemütlich. Stilecht in Tracht natürlich! Die gesamte Mannschaft wurde von Angermaier mit einer eigens angefertigten EHC-Red-Bull-MünchenTracht ausgestattet.

„Das ist das erste Mal für mich, dass ich Lederhosn trage“, verriet Flaake der tz. Der EHC-Neuzugang spielte von 2010 bis 2016 bekanntlich im hohen Norden bei den Hamburg Freezers. Insofern war es wenig überraschend, dass es sich gestern ebenfalls um seine Oktoberfest-Premiere handelte. Und wie lautet der erste Eindruck? „Es ist ziemlich voll, macht aber einen großen Spaß, mit der Mannschaft hier zu sein“, so Flaake. Besonderes Highlight: Auch das diesjährige Wiesn-Playmate ­Kathie Kern stattete den Eis-Cracks einen Besuch ab.

Und noch ein Bulle outete sich – dann doch etwas überraschend – als Oktoberfest-Anfänger: Konrad Abeltshauser war ebenfalls zum ersten Mal auf der Wiesn. „Kaum zu glauben, aber es stimmt“, so Abeltshauser. „Das liegt daran, dass ich schon mit 17 Jahren in die USA gegangen bin. Ich war nie in Deutschland, wenn das Oktoberfest stattgefunden hat.“

Heute hat die Mannschaft übrigens frei – morgen geht es dann mit der Vorbereitung auf das kommende Wochenende weiter. „Die Kombination muss stimmen“, so Don Jackson. „Zeit für Regeneration, gutes Essen und hartes Training. Und dann werden wir am Wochenende wieder angreifen.“ Klingt nach einem guten Plan!

L. Meyer, F. Weiß

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