„Wir müssen auch mal dreckige Tore machen“

EHC hadert mit Chancenverwertung - Ehrhoff nach Köln

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Christian Ehrhoff im Trikot der Los Angeles Kings.

München -Der EHC Red Bull München bemühte sich offenbar um die Verpflichtung von NHL-Star Christian Ehrhoff - doch den zieht es nach Köln. Er hätte dem meiste helfen können.

Jeder EHC-Fan erinnnert sich mit einem breiten Grinsen an den Winter 2012/2013 zurück, als mit Blake Wheeler und Paul Stastny zwei NHL-Stars die Zeit des Lockouts beim EHC Red Bull München verbrachten. Jetzt hofften einige Anhänger auf eine Verpflichtung von Christian Ehrhoff, der aus Nordamerika in die DEL zurückkehren wollte, seinem Heimatverein Krefeld aber absagte. „Meine Entscheidung hat primär keine finanziellen, sondern nur sportliche Gründe“, sagte Ehrhoff der Rheinischen Post.

Nach tz-Informationen bemühten sich München, die Eisbären Berlin und die Kölner Haie um die Dienste Ehrhoffs. Am Montagabend dann die Entscheidung: Der 34-Jährige geht in die Domstadt zum Tabellenführer. Den EHC plagen derzeit in der Defensive arge Verletzungssorgen, Ehrhoff wäre wohl die ideale Verstärkung gewesen.

Dessen Offensivdrang sowie sein harter Schuss hätten dem Meister auch geholfen, die anhaltende mangelnde Chancenverwertung zu beheben. „Es ist frustrierend, wir hatten viele gute Chancen. die wir hätten nutzen können“, klagte Keith Aucoin nach dem 1:2 gegen Aufsteiger Bremerhaven am Sonntag. „Wir müssen mehr Leute vor das Tor bringen und auch mal dreckige Tore machen.“

Auch Cheftrainer Don Jackson zeigte sich enttäuscht. Er fordert: „Wir müssen beim Gegner Angst erzeugen, ihnen das Leben schwerer machen.“ Bloßes Hockeyspielen sei dafür nicht genug, man müsse dem Gegner „den Willen rauben.“

Ein Ex-NHL-Star hätte dabei hilfreich sein können … 

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