Münchner unter Zugzwang

Showdown: Schafft der EHC in Växjö die CHL-Überraschung?

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Im Hinspiel trennte sich der EHC mit 1:1 von Växjö.

München - Der EHC München ist gegen Växjö unter Zugzwang. Wollen die Bullen in der Champions League bleiben, muss gegen die Schweden ein Sieg her.

Die Erinnerungen an das Champions-League-Hinspiel vor einer Woche gegen die hoch gehandelten Schweden aus Växjö (1:1) dürfte bei den meisten Spielern des EHC RB München am Montag gemischte Gefühle hervorgerufen haben. Einerseits gute, weil die Münchner das Spiel dominierten, auf der anderen Seite schlechte, weil die Chancenverwertung zu wünschen übrig ließ und dem EHC deshalb am Dienstag in Växjö (19 Uhr, live auf Sport1 und laola1.tv) eben nur ein Sieg für den Einzug ins Viertelfinale hilft. Eine Auswärtstorregel wie in der Fußball-Champions-League gibt es im Eishockey nicht.

Immerhin bestiegen die Jungs von Trainer Don Jackson den Charterflieger in Frankfurt mit einem Erfolgserlebnis im Rücken. Am Sonntag fegten sie die Adler Mannheim gekonnt mit 6:3 vom Eis. „Wir haben Freitag gegen Nürnberg nicht gut gespielt, das wollten wir heute unbedingt besser machen. Heute haben wir unseren Gameplan bis zum Ende durchgezogen, das hat gut funktioniert“, sagte Mads Christensen.

tz-Gewinnerin Siiri Kellner mit Mann und den EHC-Assen Tobias Wörle (l.) und Jerome Flaake.

Nicht mitreisen konnte Verteidiger Daryl Boyle, auf ihn muss der EHC ein paar Wochen verzichten, er verletzte sich in der Partie gegen Mannheim am Oberkörper und steht Don Jackson frühestens Mitte November wieder zur Verfügung. Somit verpasst der Nationalspieler auch den Deutschland-Cup (4. bis 6. November) mit dem DEB-Team. Boyle ist neben Florian Kettemer, Frank Mauer, John Rogl, Joachim Ramoser und Steve Pinizzotto bereits der sechste Spieler, der längerfristig ausfällt.

Beim Sieg gegen Mannheimm hatte Boyle noch mitgewirkt. In der 14. Minute erzielte ausgerechnet der Ex-Münchner Daniel Sparre das 1:0 für die Adler, 21 Sekunden später glich Jerome Flaake aus. Im zweiten Abschnitt brachte Mads Christensen (24. und 40.) den EHC in Führung. Der Schlussabschnitt begann mit einem Brent-Raedeke-Tor (41.). Keith Aucoin (42.), Christensen (48.) und Jason Jaffray (51.) erhöten im Anschluss aber schnell auf 6:2. Der Treffer des Mannheimers Christoph Ullmann (55.) war nur noch Ergebniskosmetik.

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