Vor Doppelpack am Wochenende

EHC-Goalie aus den Birken im tz-Interview: "Hoffe, der Zauber hält"

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In dieser Saison noch ungeschlagen: Danny aus den Birken ist der Erfolgsgarant im Tor des EHC München.

München - Beim EHC München läuft es - auch dank Danny aus den Birken. Im tz-Interview spricht der Goalie über den Wiesn-Besuch und die kommenden Aufgaben.

Danny aus den Birken (31) stand in dieser DEL-Saison dreimal im Kasten. Jedes Mal ging der EHC als Sieger vom Feld. Ob die Serie auch gegen Straubing und am Sonntag in Düsseldorf (16.30 Uhr) hält? Aus den Birken hofft es, auf das Spiel in Düsseldorf freut er sich ganz besonders, schließlich geht es gegen seine Heimatstadt. Dastz-Interview.

Herr aus den Birken, wie viel Karneval steckt in der Wiesn?

Aus den Birken: Unser Wiesn-Ausflug war echt klasse. Für mich ist es tatsächlich ein bisschen wie Karneval. Als Rheinländer in einer Lederhose, das fühlt sich an, als würde ich mich verkleiden. Und die Musik ging teilweise in die richtige Richtung, bei Viva Colonia musste ich selbstverständlich mitsingen.

Am Sonntag reisen Sie mit dem EHC in Ihre Heimat. Sie sind in Düsseldorf geboren, haben aber nie für die DEG gespielt, oder?

Aus den Birken: Nein, das hat sich irgendwie nie ergeben. Aber meine Familie und meine Freundin leben dort und ich bin den ganzen Sommer auch in Düsseldorf. Es ist eine sehr schöne Stadt, ich habe einige Parallelen zu München entdeckt. Beide Städte haben viele grüne Ecken und die Königs­allee und die Maximilianstraße sind quasi das gleiche.

Vor ein paar Jahren stand die DEG vor dem finanziellen Aus. Froh, dass es nicht so gekommen ist?

Aus den Birken im Einsatz.

Aus den Birken: Definitiv, als kleiner Junge war ich oft im Stadion. Ich bin heilfroh, dass der Klub gerettet wurde. Düsseldorf ist eine Traditionsmannschaft, ohne die DEG würde der Liga etwas fehlen. Ich finde es auch tierisch schade, dass Hamburg dieses Schicksal ereilt hat. Wir brauchen viele dieser großen Mannschaften, das macht die Liga attraktiv.

Vor Ihrem Wechsel nach München haben Sie fünf Jahre in Köln gespielt. Als Düsseldorfer!

Aus den Birken: Das werde ich oft gefragt, aber ich kann nichts Schlechtes sagen, weder über Köln noch über Düsseldorf. Ich fühle mich durch und durch als Rheinländer. In München gefällt es mir aber auch sehr gut.

Als kleiner Junge standen Sie im Fußballtor. Wenn Bayern am Samstag den 1. FC Köln empfängt, für wen sind Sie?

Aus den Birken: Das lässt mich relativ kalt, mich interessiert der Fußball nicht mehr allzu sehr. Wenn ich mich entscheiden müsste, dann drücke ich den Bayern die Daumen, weil München die Stadt ist, für die ich im Moment spiele und mit der ich mich identifiziere.

Eine hohe Identifikation sagt man Ihnen auch mit Schlägern nach, mit denen Sie erfolgreich spielen. Ist das noch so?

Aus den Birken: In der Tat habe ich bei den drei Siegen immer den gleichen Schläger gespielt. Und er ist auch am Sonntag auf der Fahrt nach Düsseldorf im Gepäck. Ich hoffe, dass sein Zauber noch länger anhält.

Interview: Mathias Müller

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