Eishockey

EHC Red Bull München besiegt Düsseldorfer EG im letzten Drittel

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EHC-Trainer Don Jackson.

Düsseldorf - Dank einer überragenden Defensivleistung feierte der EHC Red Bull München vor 6.837 Zuschauern einen verdienten Auswärtssieg bei der Düsseldorfer EG.

Nachdem die ersten beiden Drittel noch torlos endeten, erzielten die beiden Münchner Verteidiger Konrad Abeltshauser und Richie Regehr die Tore beim 2:0 (0:0|0:0|2:0). Besonders stark präsentierte sich Red Bulls-Torhüter Danny aus den Birken, der für den ersten Shutout der Saison sorgte.

Die Red Bulls starteten dominant in die fünfte Auswärtspartie der Saison. Die erste nennenswerte Toraktion gehörte dabei Brooks Macek. Der schnappte sich im eigenen Drittel die Scheibe, ließ vier Düsseldorfer stehen, scheiterte aber knapp an DEG-Schlussmann Mathias Niederberger (4.). Die Partie wurde zunehmend ausgeglichener und so konnte sich auch Danny aus den Birken auszeichnen. Der Goalie ließ Norm Milley (12.), Drayson Bowman (18.) und Alexei Dmitriev (19.) mit Weltklasseparaden verdutzt zurück.

Im zweiten Abschnitt probierte es Michael Wolf in Überzahl mit einem seiner gefürchteten Schlagschüssen (23.), vier Minuten später war dann Jerome Flaake bei einem 3-auf-2-Konter an der Reihe (27.). Beide scheiterten aber erneut an Mathias Niederberger. Wenn die DEG gefährlich wurde, dann meist per Konter. In der 30. Minute wurde Alexander Preibisch auf die Reise geschickt, aber Derek Joslin war mit nach hinten geeilt und konnte den Schussversuch auf dem Eis blocken. Kurz vor der zweiten Drittelpause wäre der Torbann dann fast gebrochen worden, aber sowohl Keith Aucoin, als auch Jason Jaffray konnten die Scheibe nicht im DEG-Tor unterbringen (40.)

Auch im Schlussabschnitt standen die beiden Torhüter im Fokus. Die Münchner scheiterten gleich vier Mal in einer Situation an Mathias Niederberger (45.). Wenig später war aber auch der DEG-Goalie machtlos. In Unterzahl schalteten die Red Bulls schnell um, Aucoin auf Jaffray und der mit der perfekten Vorarbeit für den freien Konrad Abeltshauser. Der Verteidiger verwertete diese Chance mit einem satten Schuss flach ins rechte Eck zum 1:0 (48.). Und die Landeshauptstädter legten nach: 54. Minute, Powerplay für die Gäste und Richie Regehr markierte mit einem Schlenzer das 2:0 (54.). Die Assists gingen auf das Konto von Keith Aucoin und Deron Quint. Danach ließen die Münchner nichts mehr anbrennen.

Am Dienstag, 4. Oktober, bestreitet der EHC Red Bull München seine nächste Partie. Dann empfangen die Red Bulls in der Champions League im heimischen Olympia-Eisstadion um 18.00 Uhr das schwedische Team Växjö Lakers. Wie Sie das Rückspiel in Schweden gegen Växjö Lakers live im TV und im Stream sehen können, erfahren Sie hier.

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