Lange (Eis-)Leitungen

Video: EHC zieht in die Olympiahalle - so läuft der Umbau

München - Der EHC Red Bull München zieht für zwei Spiele in die 10.000 Zuschauer fassende Münchner Olympiahalle um. Wir haben uns die Aufbauarbeiten angesehen.

Jetzt darf nichts mehr schiefgehen! Seit Montag laufen in der Münchner Olympiahalle die Arbeiten für das „Hockey Halleluja“ des EHC Red Bull München auf Hochtouren. Die Eishackler vom Oberwiesenfeld werden ihre beiden kommenden Heimspiele gegen die Augsburger Panther (26.12.) und die Eisbären Berlin (28.12) unter dem Zeltdach vor rund 10.000 Zuschauern austragen. Zwanzig Monteure der Firma AST arbeiten derzeit rund um die Uhr daran, aus dem altehrwürdigen Rund erstmals seit vier Jahren wieder eine Eishockey-Arena zu formen.

EHC-Stadionsprecher Stefan Schneider mit Aloisius auf den Leitungen mit Kühlflüssigkeit.

Dafür ist ein riesiger Aufwand nötig. Insgesamt werden nur für die Eisfläche mehr als 80 Tonnen Material in die Olympiahalle transportiert und verbaut. Auf die Eismatten aus flexiblen EPDM-Gummi werden über 20.000 Liter Wasser in mehreren Schichten aufgesprüht, bis das Eis perfekt ist. Vier Kältemaschinen werden dafür sorgen, dass die Kühlflüssigkeit in einer Rohrleitung von 90.000 Metern Länge die richtige Temperatur für eine DEL-taugliche Eisfläche hat.

„Hockey Halleluja“-Botschafter Aloisius nahm uns mit auf eine Tour durch die Olympiahalle und zeigte uns den Stand der Vorbereitungen.

Florian Weiß

Bilder: So wird die Olympiahalle zur EHC-Arena

Bilder: Olympiahalle wird zur EHC-Arena

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