Wiedersehen in der Königsklasse

Wenger verrät: Pep Guardiola wollte zu Arsenal 

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Der eine dirigiert, der andere schaut zu: Pep Guardiola (li.) und Arsène Wenger (re.).

London - Pep Guardiola wollte zum FC Arsenal wechseln. Das verriet Arsène Wenger bei der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Spiel gegen den FC Bayern. 

Der englische Fußball reizt Pep Guardiola, das ist längst kein Geheimnis mehr. Bereits in seiner aktiven Zeit zog es den Katalanen auf die Insel, wie Arsenals Teamchef Arsène Wenger bei der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Spiel gegen Guardiolas FC Bayern (

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) verriet. Vor einigen Jahren klopfte der Pep nämlich bei Wenger an - er wollte 2001 als Spieler nach London wechseln.

"Er wollte mit mir als Trainer für Arsenal spielen", verriet Wenger. Allerdings war Wengers Mittelfeld zu dieser Zeit bereits hervorragend besetzt: "Ich hatte damals Spieler wie Patrick Vieira und Emmanuel Petit." Und so ging Pep am Ende nach Italien anstatt nach England. 

Das nächste Wiedersehen der beiden gibt es am Mittwoch in der Münchner Allianz Arena. Wenger bezeichnete den FC Bayern im Vorfeld der Partie als Favoriten. „Bayern hat ein großes Team. Ich erwarte eine Münchner Mannschaft, die uns unter Druck setzen und offensiv spielen wird. Die Bayern haben ein so großes offensives Potenzial, dass wir wissen, dass wir gut verteidigen müssen“, erklärte der 66 Jahre alte Franzose und ergänzte: „Wir wollen tun, was nötig ist, um ein positives Resultat zu erzielen.“ Arsenal liegt in Gruppe F mit drei Punkten nur auf Rang drei. Bayern liegt mit sechs Zählern an der Tabellenspitze.

Einen seiner Spieler lobte Wenger auf der Pressekonferenz besonders, nämlich den deutschen Spielmacher Mesut Özil. „Er hat sich sehr gut entwickelt. Er hat viel Selbstvertrauen gewonnen, dabei hat ihm auch die Weltmeisterschaft geholfen. Er ist jetzt auch in England anerkannt“, sagte Wenger am Dienstagabend in München über Özil, der mit 27 Jahren jetzt auch „im besten Fußballalter“ sei. Beim 2:0 im Hinspiel hatte der Weltmeister zu Arsenals Torschützen gezählt.

Am Mittwochabend muss der englische Topclub in der ausverkauften Münchner Arena neben einigen Offensivkräften auch Außenverteidiger Hector Bellerin ersetzen. Der Spanier habe eine leichte Muskelblessur, berichtete Wenger. Auf der rechten Seite soll dafür bei den Gunners Mathieu Debuchy verteidigen.

sr mit dpa

Sophie Rohringer

Sophie Rohringer

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