Nach dem Pokalfinale in Berlin

Bankett-Fotos: Mats, bald darfst du mitfeiern!

FC-Bayern-Bankett nach Pokalfinale
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Arturo Vidal und Thiago.
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Arturo Vidal bekam einen Geburtstagskuchen.
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Joshua Kimmich posiert mit Freundin Lina zwischen den Double-Trophäen.
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Joshua Kimmich posiert mit Freundin Lina zwischen den Double-Trophäen.
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Hermann Gerland (l.) und Joshua Kimmich.
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Thomas Müller mit dem Pott.
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Timotheus Höttges, CEO der Deutsche Telekom AG, bei einer Rede.
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Timotheus Höttges, CEO der Deutsche Telekom AG, bei einer Rede.

Berlin - Nach dem Pokalfinale in Berlin ging's bei den Banketts von FC Bayern und Borussia Dortmund erwartungsgemäß unterschiedlich zu. Wir zeigen die Bilder.

Verletzt, besiegt, verschmäht. So lässt sich der Abschied des Mats Hummels wohl am treffendsten bezeichnen. Bevor es ihn zurück nach München zieht, wollte der Kapitän des BVB noch eine letzte Runde um den Borsigplatz drehen. Mit dem Pokal in Händen. Doch es kam ganz bitter. Verletzt, weil er nach einer Grätsche gegen Franck Ribéry in der 77. Minute ausgewechselt werden musste. Besiegt, weil er hernach mitansehen musste, wie die Bayern das Elfmeterschießen gewannen. Und verschmäht, weil sich Thomas Tuchel für eine verbale Breitseite gegen Hummels auch nicht zu schade war.

„Mats hat um die Auswechslung gebeten“, sagte der Borussen-Trainer, der Hummels’ Leistung daraufhinetwas überraschend abkanzelte. „Er kann das besser“, so Tuchel kurz und knapp. Dabei hatte Hummels einen beseelten Auftritt in Berlin hingelegt und einmal sogar stark vor dem einschussbereiten Lewandowski gerettet.

Überbewerten wollte der Bald-Bayer die Worte seines Trainers dann aber doch nicht, vor allem nicht an seinem letzten Arbeitstag in SchwarzGelb. Hummels zur Auswechslung: „Angedeutet habe ich es nicht, er meinte wohl, dass man es mir angesehen hat. Wir hatten Blickkontakt.“ Und weiter zu Sky: „Ich habe irgendwas unglücklich bewegt und verdreht im Sprunggelenk. Ich habe es dann nochmal versucht. Aber man hat gesehen, dass ich mit rechts keinen vernünftigen Sprint mehr anziehen konnte. Das ist auf jeden Fall ein scheiß Ende. Definitiv.“

Doch das war nur das Ende seiner schwarz-gelben Zeit. Seit der heute 27-Jährige vor acht Jahren beim BVB debütierte, hat Hummels laut eigener Aussage eine „traumhafte Geschichte“ erlebt. „Wir hätten in den letzten Jahren zwar ein oder zwei Titel mehr mitnehmen können“, so Hummels. „Aber ich habe mich immer sehr gefreut, mit dieser Mannschaft spielen zu dürfen. Ich werde das immer wertschätzen und auch vermissen. Man hat gemerkt, dass ich immer alles gegeben habe. Jetzt habe ich die Entscheidung getroffen, dass ich etwas anderes mache. Ich hoffe, dass es eine gute Entscheidung war.“ Das war dann doch sehr viel stilvoller als der merkwürdige Abschied, den ihm Tuchel mit seiner betont sachlichen Art bereitete.

Kurios in der Causa Hummels ist übrigens: Bislang hat Mats nur die Entscheidung getroffen, unterschrieben ist sein Kontrakt an der Isar aber nach wie vor noch nicht. So verriet es Hummels selbst. „Ich habe mich mit dem ganzen Thema noch nicht beschäftigt“, sagte der Weltmeister am Samstag. „Ich wollte vor dem Finale auch nicht unterschreiben, weil ich gesagt habe, dass ich die Saison beim BVB erst zu Ende spiele. Ich wollte vor dem Finale nicht noch nach München fliegen. Das hat sich irgendwie nicht gut angefühlt. Vor der EURO werden wir das auf jeden Fall noch erledigen.“

Schaden würde es jedenfalls nicht, schließlich geht es morgen bereits zum DFB-Trainingslager nach Ascona. Davor werden ihn die Bayern sicher gerne und herzlich in Empfang nehmen. Und eines können sie ihm quasi jetzt schon garantieren: Mats, bald darfst du mitfeiern. Denn der Spieler, der bei Bayern keine Titel holt, muss erst noch erfunden werden…

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