Guardiola hätte ihn gerne

Veto der Bayern-Bosse gegen Reus-Kauf?

Marco Reus
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Marco Reus (r.) war Dortmunds überragender Spieler der abgelaufenen Saison.

München - Kommt noch einer, oder war's das? Mit Juan Bernat, Sebastian Rode und Robert Lewandowski hat der FC Bayern bereits dreimal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Offenbar steht auch Dortmunds Marco Reus auf der Wunschliste.

Gegen Ende der vergangenen Saison hatte Bayern-Trainer Pep Guardiola intern aber fünf Neue gefordert. Schlagen die Münchner also doch nochmal zu?

Matthias Sammer lässt sich dabei nicht in die Karten schauen. „Es kann sein, dass alles so bleibt. Es kann aber auch anders sein“, so der Sportvorstand. „Das Transferfenster ist noch lange auf. Damit müssen wir klug umgehen, auch wenn wir zum jetzigen Zeitpunkt ein gewisses Maß an Spielern zur Verfügung haben.“

Pep will Reus - Bayern-Bosse winken ab

Die Bayern-Bosse wissen nur zu gut, dass der Rekordmeister nach den großen Turnieren im Sommer gerne mal in der Liga schwächelt. „Nach den WMs 2006 und 2010 wurden wir nicht Meister“, erinnerte Sammer. Und genau aus diesem Grund wollen die Münchner genug frisches Personal für die kommende Spielzeit.

Weiterhin im Fokus: Kolumbien-Star Juan Cuadrado. Laut dem spanischen Blatt Sport hat der Rekordmeister seine Bemühungen um den 26-Jährigen vom AC Florenz intensiviert: Karl-Heinz Rummenigge soll Fiorentina-Boss Andrea Della Valle versichert haben, die geforderten 42 Millionen Euro zahlen zu wollen.

Pikant: Intern soll sich Guardiola für den Kauf von Marco Reus stark gemacht haben – eine Idee, die von Sammer, Rummenigge & Co. aber sofort abgewiesen wurde. Die Begründung: Nach Götze und Lewandowski wolle man nicht den Eindruck machen, den BVB durch zusätzliche Transfers schwächen zu wollen.

Alle Bayern-Gerüchte des Transfer-Sommers

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Nun also Cuadrado. An ihm ist der FCB aber nicht alleine dran. Nach der starken WM hat sich auch der FC Barcelona in das Rennen um den Offensivwirbler eingeschaltet. Della Valle hat angekündigt, dass Cuadrado (Vertrag bis 2017) in Florenz bleibt, sollte bis 23. Juli kein Angebot über 40 Millionen Euro eingehen.

tz

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