Pep will insgesamt fünf Neue

ER gibt Guardiola und Bayern knallhart einen Korb

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Nicht an Bayern interessiert: Jérémy Mathieu.

München - Fünf Neue fordert Pep Guardiola für die kommende Saison. Ein Franzose aus Spanien hat dem Trainer des FC Bayern allerdings bereits knallhart abgesagt.

Es geht nicht anders. Dieser Meinung ist zumindest Pep Guardiola. Wie die tz nach dem 0:4-Debakel gegen Real Madrid berichtete, hat sich der Spanier intern für Neuzugänge ausgesprochen. Insgesamt fünf Neue sollen es im Sommer sein, Lewandowski eingeschlossen. Peps Meinung: Nur so ist es möglich, den Erfolg der vergangenen Jahre auch in Zukunft zu gewährleisten. Die Suche nach passenden Akteuren gestaltet sich jedoch etwas schwieriger als vermutet. Ein Spieler hat dem Katalanen sogar einen knallharten Korb verpasst.

Die Rede ist von Jérémy Mathieu (30). Der Kapitän des FC Valencia wurde bereits vergangenen Sommer mit dem FCB in Verbindung gebracht, dieses Jahr haben die Roten ihre Fühler erneut nach dem französischen Innenverteidiger ausgefahren. Wie die tz erfuhr, hat Guardiola persönlich zum Hörer gegriffen, um sich über seinen Wunschspieler für die Abwehrmitte zu erkundigen. Die Antwort jedoch war alles andere als erfreulich: Mathieu fühle sich wohl in Valencia und denke nicht daran, den Klub zu verlassen – so richtete es ein Mitarbeiter der Iberer Guardiola per Telefon aus.

Martinez demtiert Wechselgedenken

Die Suche geht also weiter. Guardiola will insgesamt zwei neue Innenverteidiger – und zwar mit einem sehr speziellen Profil: Sie sollen schnell sein, über eine gute Spieleröffnung verfügen und dazu noch variabel einsetzbar sein. Gern auch als Außenverteidiger. Im Prinzip sucht Guardiola also eine Art Eric Abidal für den FC Bayern. Während seiner Zeit beim FC Barcelona ließ Guardiola den Franzosen defensiv so gut wie überall ran, wollte ihn 2013 sogar zum FC Bayern holen. „Pep wollte mich verpflichten, der Vorstand hat das Risiko aber aus medizinischen Gründen gescheut“, so Abidal selbst, der bis 2013 mit Leberkrebs zu kämpfen hatte.

Ebenfalls variabel einsetzbar, diese Saison allerdings nur sehr selten dabei: Javi Martínez. Der spanische Weltmeister soll mit seiner derzeitigen Rolle unter Guardiola unzufrieden sein und spanischen Medienberichten zufolge mit einer Rückkehr in die Heimat – genauer gesagt zum FC Barcelona – liebäugeln. Auf die Nachfrage der tz, ob an den Gerüchten irgendetwas dran sei und ob es vielleicht sogar schon zu ersten Gesprächen mit den Katalanen gekommen sei, meinte Martínez: „Nein, nein. Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich meine zweite Meisterschaft mit Bayern feiern durfte. Mein Fokus liegt voll und ganz auf dem Klub, ich denke nur an das Hier und Jetzt.“

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Ähnliches äußerte auch Xherdan Shaqiri bezüglich seiner Zukunft. Der Schweizer, der in den vergangenen Monaten auch nur vereinzelt zum Einsatz gekommen war, war unter anderem mit dem FC Sevilla, Juventus Turin und Liverpool in Verbindung gebracht worden.

„Stimmt alles kein bisschen“, so Shaqiri selbst, der sich selbst mit einer guten WM wieder zu mehr Einsätzen bei den Münchnern spielen will. Mit wem er dann um einen Platz kämpfen wird, ist noch ungewiss. Nur so viel ist sicher: Ein paar neue Gesichter wird es kommende Saison geben.

J. Carlos Menzel Lopez

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