"Eine fantastische Möglichkeit"

Sammer nimmt Schweinsteiger in Schutz

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Matthias Sammer (r.) kann die Kritik an Bastian Schweinsteiger (l.) nicht nachvollziehen.

München - Sportvorstand Matthias Sammer hat Nationalspieler Bastian Schweinsteiger erneut gegen die seiner Meinung nach zu harte Kritik in Schutz genommen.

„Er wird - von außen, nie intern! - von einigen infrage gestellt. Das wird ihm überhaupt nicht gerecht. Was Bastian auf dem Platz gibt und wie er der Mannschaft hilft, wird mir öffentlich viel zu wenig gewürdigt“, sagte Sammer der Sport Bild.

Sammer erklärt Schweinsteiger für "unverzichtbar"

Sammer bezeichnete es als „Klischee, dass es Bastian in Zukunft schwer haben wird - bei Bayern, in der Nationalmannschaft“. Derartige Behauptungen beruhen seiner Ansicht nach auf Interessen verschiedener deutscher Medien. Sammer sprach von „gewissen Richtungen, die bedient werden müssen“. Schweinsteiger (29) sei aber vielmehr „eine fantastische Persönlichkeit, ein Kämpfer“, der immer wieder zurückkomme - auch, wenn er von anderen bereits abgeschrieben worden sei. Deshalb sei Schweinsteiger für den FC Bayern „die nächsten Jahre unverzichtbar“.

Wie die Sport Bild weiter unter Berufung auf Schweinsteigers Mannschaftskollegen berichtet, soll der Nationalspieler trotz offiziell überstandener Verletzung am rechten Knöchel nach wie vor über Schmerzen an beiden Sprunggelenken klagen. Außerdem soll er Rückenprobleme im Lendenwirbelbereich haben. Wegen der Blessuren suche er neben den Mannschaftsärzten weitere Spezialisten auf. Schweinsteigers Management wollte dies jedoch nicht bestätigen. „Basti pflegt seinen Körper sehr intensiv“, sagte Sammer dazu allgemein.

sid

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