Es klappte einst auch mit Inzaghi und Schewtschenko

Ancelottis Plan mit Müller und Lewandowski

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Wie besetzt Carlo Ancelotti die Spitze bei den Bayern?

München - Volle Fahrt voraus, hier kommt die Bayern-Offensive! Seit einer Woche trainieren die FCB-Angreifer Thomas Müller und Robert Lewandowski unter Carlo Ancelotti. Spielen sie bald gemeinsam an vorderster Front?

Der neue Bayern-Trainer wird sich wohl schon deutlich länger Gedanken gemacht haben, wie er seine beiden Offensiv-Stars am besten zum Zünden bringt. Vielleicht mit zwei „echten“ Stürmern im klassischen 4-4-2? Fakt ist, Ancelotti ist ein großer Fan dieser Formation. Seine größten Erfolge mit dem AC Mailand feierte der Italiener mit diesem System. Andrij Schewtschenko und Filipo Inzaghi bildeten beispielsweise beim CL-Sieg 2003 sein Sturm-Duo. Bei Milans Triumph in der Königsklasse vier Jahre später stürmte Inzaghi noch, wurde mit Kaká aber von einer hängenden Spitze unterstützt. Auch bei Real Madrid versuchte Ancelotti anfangs, Cristiano Ronaldo als zweiten Stürmer neben Karim Benzema einzusetzen. Später musste sich Carletto aber eingestehen, dass CR7 am besten auf dem rechten Flügel aufgehoben ist und änderte das System.

Dort fühlt sich Müller ebenfalls sehr wohl. „Ich bin in der offensiven Rolle daheim, normalerweise leicht hinter der Spitze oder ein bisschen rechts im Halbraum. Das sind die Positionen, auf denen ich am meisten zu finden bin“, sagte Müller am Donnerstag. Dabei fügte er hinzu, dass er durchaus für vorne eine Alternative sei, falls Lewanwoski nicht auflaufen könnte. Aber als zweite Sturmspitze neben Lewy? Müller stellt klar: „Wenn der Trainer sagt, das ist was für mich, dann ist das was für mich!“

So lange laufen die Verträge der Bayern-Stars

Lewandowski selbst hätte kein Problem damit, wenn plötzlich Müller neben ihm als Stürmer wirbeln würde „Wir haben vergangene Saison auch schon oft so gespielt. Bei Thomas ist das ein anderes Thema, weil er läuft, wohin er will. Das ist aber manchmal das Beste für die Mannschaft. Er sucht immer den freien Raum“, sagte der Pole bei Sky. Ob Müller als zweite Spitze, dahinter oder auf dem Flügel spiele, sei im modernen Fußball egal. Beim Supercup am Sonntag in Dortmund wird sich das erste Mal zeigen, wie Ancelotti seine Offensive plant. Müller will in jedem Fall als Sieger vom Platz. „Wir sind heiß auf das Ding“, kündigt er an.

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Manuel Bonke

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