Niederländer bekennt sich zum FCB

Robben: "Ich habe keinen Traum mehr"

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Arjen Robben.

München - Arjen Robben hat ausführlich über die kommenden Projekte und Aufgaben mit dem FC Bayern gesprochen. Im Gegensatz zu Lahm und Ribéry denkt der Niederländer nicht an einen Rücktritt aus dem Nationalteam.

Im exklusiven Sport1-Interview spricht Arjen Robben über die Verletzung von Javier Martinez, das Spielsystem der Bayern, Saisonziele, den kurzen Urlaub nach der WM, Riberys Rücktritt aus der Nationalelf und eigene Karriere-Pläne. Die wichtigsten Aussagen im Folgenden.

Arjen Robben über …

… den Kreuzbandriss bei Javier Martinez: „Das sah schon eklig aus, das war unglücklich. Javier ist ein wichtiger Mann für uns, das ist für uns nicht gut. Ob wir jetzt noch tätig werden, ist ja nicht unsere Entscheidung. Aber wir haben einen super Kader.“

… 3er oder 4er-Abwehrkette: „Es ist wichtig, dass wir nicht nur ein System haben. Und das will auch der Trainer. Wir haben so viel Qualität und so viele Spieler, die auf verschiedenen Positionen spielen können. Ich freue mich einfach auf die neue Saison. Ob rechter Stürmer, linker Stürmer – das ist mir eigentlich egal. Das System ist nicht das Wichtigste, es kann sich während des Spiels ändern. Wir müssen flexibel sein.“

… die Umstellung auf neue Systeme: „Das braucht immer etwas Zeit. Wir haben mit diesem Trainer schon einen richtig großen Schritt gemacht. Letztes Jahr war vieles neu, er hatte seinen Einfluss am Anfang. Wir kennen den Trainer jetzt, wir wissen, was er will. Ich bin davon überzeugt, dass wir diese Saison noch besser spielen werden.“

… Saisonziele: „Als Profi willst Du immer alles gewinnen. Den Supercup haben wir nicht gewonnen, aber es gibt noch einige Titel zu verteilen. Das hat nichts mit Arroganz zu tun, aber wir müssen angreifen. Mit diesem Kader ist es normal, dass die Erwartungen hoch sind. Aber ich schaue nicht zu weit nach vorne. Wir müssen ruhig bleiben, unseren Rhythmus finden. Die Vorbereitung war nicht optimal, wir hatten eine lange Saison hinter uns, nach einem Kurzurlaub ging es sofort weiter. Wir müssen diese Spielfreude schnell wiederfinden.“

… den kurzen Urlaub nach der WM: „Du musst die wenige freie Zeit genießen. Aber es macht ja auch Spaß. Unser Job ist das Schönste der Welt, wir haben unser Hobby zum Beruf gemacht. Daher darf man auch nicht klagen.“

… seine Form: „Ich fühle mich einfach gut, hatte eine sehr gute Saison hinter mir, dazu eine gute WM. Ich hoffe, dass ich so weitermachen kann. Wenn Du fit bist, kommst Du in den Rhythmus, wirst Du besser, stärker – dann läuft es.“

… Riberys Rücktritt aus der Nationalelf: „Ich habe noch nicht mit ihm darüber gesprochen und seine Gründe gehört. Das ist seine Entscheidung, diese müssen wir genau so respektieren wie die von Philipp Lahm. Das ist ein sehr subjektives Gefühl, dass Du sagst: ‚Jetzt reicht’s‘“

… die eigene Nationalelf-Karriere: „Es macht mir noch zu sehr Spaß. Es ist eine Ehre, für mein Land zu spielen. Wenn es mir körperlich noch gut geht, dann mache ich einfach weiter. Ob hier beim FC Bayern oder für Holland. Beides ist eine große Ehre. Wenn nichts Schlimmes passiert, bin ich 2016 sicher noch dabei.“

… seine Klub-Karriere: „Ich habe keinen Traum mehr. Ich fühle mich sehr wohl in München. Der FC Bayern ist mein Verein, und das bleibt so. Was danach kommt, weiß ich nicht. Meine Heimat Groningen bleibt immer in meinem Herzen.“

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