Ancelotti trifft Pep

Ciao Pep, wir sehen uns in Cardiff wieder!

+
Pep Guardiola (l.) und Carlo Ancelotti.

München - Am Mittwoch kommt Pep Guardiola mit Manchester City nach München zurück. Sein Nachfolger Carlo Ancelotti wünscht sich, dass es das nächste Wiedersehen in Wales geben wird.

Carlo Ancelotti nimmt am Mittwoch Abend zum ersten Mal auf dem Chefsessel in der Allianz Arena Platz. Nur ein paar Meter vom neuen FCB-Trainer entfernt sitzt einer, der weiß, wie es sich auf diesem Platz anfühlt: Pep Guardiola. Das Spiel gegen Manchester City (20.30 Uhr/ZDF) ist der erste Härtetest für die Bayern in der Vorbereitung. „Dieses Spiel ist besonders wichtig, weil es das erste zu Hause ist“, sagte Ancelotti auf der Pressekonferenz vor dem Test.

Der Mister sprach dabei nur in den höchsten Tönen von seinem Vorgänger: „Der Stil von Pep war sehr gut. Ich hoffe, dass die Spieler das nicht vergessen haben, weil es eine hervorragende Erfahrung für sie war.“ Trotzdem wolle Ancelotti den Bayern nun seine Spielphilosophie vermitteln. Ratschläge von Guardiola wird er sich heute nicht holen: „Über meine Mannschaft werde ich nicht mit ihm sprechen. Ich kenne sie selbst sehr gut.“

Wiedersehen für das CL-Finale

Das nächste Wiedersehen wünscht sich Ancelotti für das CL-Finale am 3. Juni 2017: „Ich hoffe, dass wir uns das nächste Mal in Cardiff sehen.“ Dass es bis dahin ein weiter Weg ist, davon kann Guardiola ein Lied aus seiner Zeit in München singen. Stets war für ihn im Halbfinale Schluss. Natürlich hoffen die FCB-Verantwortlichen, mit Ancelotti als Trainer endlich wieder den CL-Titel zu holen. Doch ist der Kader für den Triumph in der Königsklasse gut genug? Für Ancelotti ist er das. Trotz der Verletzung von Arjen Robben sieht er keine Notwendigkeit für weitere Neuverpflichtungen. Auch eine mögliche Verpflichtung von Schalke-Juwel Leroy Sané schließt der 57-Jährige aus: „Unsere Mannschaft ist sehr gut! Alle Positionen sind besetzt, wir brauchen keine Spieler für diese Saison.“

Stimmt! Aber verletzen darf sich in der heißen Saisonphase halt niemand! Mit Robert Lewandowski haben die Bayern nur einen weltklasse Stürmer in ihren Reihen (siehe Aufstellung). Thomas Müller fühlte sich in dieser Rolle schon bei der EM nicht besonders wohl. Mario Götze, der ebenfalls auf dieser Position spielen kann, steht vor dem Wechsel nach Dortmund. Kein Problem für Ancelotti: „Normalerweise spielen wir mit zehn Stürmern. Wenn wir den Ball haben, sollen alle im Angriff spielen.“

Die Pressekonferenz mit Carlo Ancelotti zum Nachlesen im Ticker

WhatsApp-News zum FC Bayern gratis aufs Handy: tz.de bietet einen besonderen Service für FCB-Fans an. Sie bekommen regelmäßig die neuesten Nachrichten zu den Roten direkt per WhatsApp auf Ihr Smartphone. Und das kostenlos: Hier anmelden!

Manuel Bonke

auch interessant

Meistgelesen

1860-Investor Ismaik droht Hoeneß und dem FC Bayern
1860-Investor Ismaik droht Hoeneß und dem FC Bayern
Lewy-Verlängerung? Berater verrät entscheidendes Detail
Lewy-Verlängerung? Berater verrät entscheidendes Detail
Ticker: Thiago vergleicht sich mit einem Auto - Boateng fällt aus
Ticker: Thiago vergleicht sich mit einem Auto - Boateng fällt aus
Vidal nach FCB-Kritik: „Niemand hat mich gezwungen“
Vidal nach FCB-Kritik: „Niemand hat mich gezwungen“

Kommentare