Super-September

Jetzt gilt's! Kein freier Tag mehr für die Bayern-Stars

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Lewandowski ist nicht zu stoppen, Müller freut’s. Der FCB kommt ins ­Rollen.

München - Jetzt gilt's für die Bayern! Der September hat es in sich: Sechs Spiele in 19 Tagen stehen auf dem Programm. Die Spieler freuen sich drauf.

Am Sonntag Vormittag strahlten die Stars des FC Bayern mit der Sonne um die Wette. Bei bestem Wetter starteten die Münchner ihre Vorbereitung auf die neue Champions-League-Saison, während in der Liga schon nach dem zweiten Spieltag bis auf Hertha BSC kein Konkurrent mehr – punktemäßig – folgen kann. Mit sechs Zählern und 8:0-Toren thront der Rekordmeister an der Tabellenspitze und hat sein ohnehin großes Selbstvertrauen auf XXL-Format geschraubt. Da kommt dem FCB der straffe Spielplan gerade recht. Sechs Spiele in 19 Tagen stehen auf dem Programm, in ihrer momentanen Form sind die Bayern nur schwer zu stoppen. Das riecht nach einem Super-September für Carlo Ancelotti & Co.!

Für die Konkurrenz muss es fast schon wie eine Drohung geklungen haben, als Manuel Neuer sich geradezu freute auf die kommenden Aufgaben ohne Verschnaufpause: „Wenn ich auf unseren Trainingsplan gucke, haben wir im September keinen freien Tag mehr.“ Doch an fehlende Automatismen oder einsetzende Müdigkeit denkt der Keeper dabei überhaupt nicht. „Ich glaube, dass uns das guttut. Gerade nach der Sommerpause ist es wichtig, dass wir uns einspielen. Ich bin ein Freund von vielen Spielen“, erklärte der 30-Jährige. Philipp Lahm ergänzte: „Die Spiele helfen uns, das System besser zu verstehen.“ Und wenn man derzeit bei den Bayern überhaupt etwas bemängeln kann, dann die fehlende Dominanz im Vergleich zu den Vorjahren. „Schalke war in der ersten Halbzeit besser, wir in der zweiten“, gab Ancelotti nach seinem zweiten Sieg im zweiten Bundesliga-Spiel zu. Doch auch ohne erdrückende Ballbesitzwerte marschierten die Münchner zum nächsten Dreier. Warum, das erklärte Kapitän Lahm ebenso trocken wie treffend: „Wir sind eine Mannschaft, die immer noch einen draufsetzen kann.“

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Diesen Nachweis ihrer Klasse dürfen die Roten in den kommenden Tagen noch öfter unter Beweis stellen, bis zur nächsten Länderspielpause Anfang Oktober jagt eine Partie die nächste. Am Dienstag Abend (20.45 Uhr, Sky) empfängt der FCB zum Auftakt der neuen CL-Saison den russischen Vizemeister FK Rostov. „Die Mannschaft ist noch keinem so richtig bekannt“, gab Lahm zu. „Ich weiß zumindest, wo Rostov liegt“, scherzte Neuer, bevor er ernst wurde. „Die Namen der Spieler sind auch gar nicht so wichtig. Viel mehr geht es darum, ihre Art Fußball zu spielen zu kennen. Dafür werden wir eine Top-Analyse machen“, versicherte der Welttorhüter. Deutlich bekannter sind dagegen die nächsten Teams, die sich in der Allianz Arena vorstellen. Am Samstag ist der FC Ingolstadt zu Gast, in der Woche danach kommt Hertha BSC am Mittwoch. Am Wochenende reisen die Bayern dann zum HSV, ehe es weiter nach Madrid geht. Gegen Atlético bestreiten die Münchner das zweite CL-Gruppenspiel, bevor zum Abschluss der englischen Wochen der 1. FC Köln nach Fröttmaning kommt. „Wir sind voll im Soll“, erklärte Neuer. „Jetzt brauchen wir den Wettbewerb, um uns zu steigern.“ Was für die Gegner nicht gerade nach Gaudi klingt, könnte den Bayern einen Super-September bescheren… 

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