Neuzugang von RB Leipzig

Kimmich wird Nachbar von Schweinsteiger

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Joshua Kimmich.

München - Bayern-Neuzugang Joshua Kimmich hat in einem Interview über seinen anstehenden Wechsel nach München gesprochen. Er wird in Bastian Schweinsteigers Revier wildern.

Der 20-Jährige plaudert in der "Sport Bild" über das Zustandekommen seines Wechsels zum FC Bayern in diesem Sommer. "Nach der U19-EM im Sommer hat mich mein Berater Uli Ferber angerufen. Es war abends, er hat mich gefragt, ob ich gerade alleine bin und Zeit habe zu reden. Mein erster Gedanke war: Hoffentlich kommt jetzt nichts Schlimmes", erzählt der Mittelfeldspieler. Doch dann erzählte ihm Ferber von dem Interesse des Rekordmeisters, der den Youngster unbedingt haben wolle. "Im ersten Moment habe ich ihm nicht geglaubt. Ich dachte, er macht einen Spaß und habe mehrfach nachgefragt: 'Bayern, wirklich?' Ich konnte das im ersten Moment nicht glauben, das hat mich umgehauen."

Es folgten erste Gespräche mit Bayerns Technischem Direktor Michael Reschke, im Dezember besuchte Kimmich dann mit seinen Eltern die Säbener Straße. Auch der Berater, Sportdirektor Matthias Sammer und natürlich Trainer Pep Guardiola waren vor Ort. "Herr Sammer und Herr Guardiola haben mich überzeugt. Ich habe danach gewusst, die wollen mich wirklich. Wenn ein Trainer wie Pep Guardiola einen möchte, dann muss man nicht zweimal überlegen."

Nach der U21-EM Ende Juni startet für Kimmich dann das Abenteuer FC Bayern. Eine Wohnung hat er schon gefunden: Er wird in der Nähe des Gärtnerplatzes eine WG mit seiner Schwester beziehen. Im Gärtnerplatzviertel lebt auch Bastian Schweinsteiger, der zufällig auch noch auf der gleichen Position wie Kimmich spielt. "Bastian Schweinsteiger und Xabi Alonso sind Weltstars, vor denen ich allergrößten Respekt habe", sagt Kimmich anerkennend. Trotzdem will er sich nicht verstecken: „Ich habe den Vertrag nicht unterschrieben, um fünf Jahre nur Trainingsgast zu sein. Ich glaube nicht, vom ersten Tag an Stammspieler zu sein. Auf langfristige Sicht will ich mich jedoch durchsetzen. Ich denke schon, dass mir Bayern etwas zutraut und mich nicht auf gut Glück gekauft hat. Sie haben schließlich auch viel Geld bezahlt.“ Die Ablöse soll bei 8,5 Millionen Euro liegen: "Über solche Zahlen, ob sie nun stimmen oder nicht, war ich zunächst auch erschrocken. Aber für die Ablösesumme kann ich ja nichts, das handeln die Vereine aus."

Stadt, Land, See: Hier wohnen die Bayern-Stars

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