Thomas Müller vermisst den Mahner jetzt schon

Matthias Sammer: Besuch an der Säbener Straße

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Matthias Sammer schaute am Dienstag an der Säbener Straße vorbei (Archivbild).

München - Matthias Sammer hat rund eine Woche nach seinem Abschied vom FC Bayern an der Säbener Straße vorbeigeschaut. Thomas Müller wird den Mahner vermissen, wie er in einem Interview zugab.

Thomas Müller bedauert das Aus von Matthias Sammer beim FC Bayern. „Er war immer für die Mannschaft da. Wenn er Probleme gesehen hat, hat er diese intern klar angesprochen. Da dürfen wir jetzt nicht in Trägheit verfallen“, sagte der Bayern-Star in einem Interview mit spox.com. „Auch bei den Spielen war er sehr intensiv dabei, er hat für jeden Millimeter gekämpft, sei es beim vierten Offiziellen oder mit seiner Ansprache an die Leute auf der Bank. Er hat uns immer wieder geschärft.“ 

Besonders das antizyklische Denken, mit dem Sammer die Mannschaft immer wieder wachrüttelte, gelte es beizubehalten. Müller: „Sammer hat viel beobachtet, und sobald er Strömungen erkannt hat, hat er diese an uns Führungsspieler weitergegeben, um dagegenzusteuern. Das werden wir auffangen müssen.“ 

Erst am Dienstag, rund eine Woche nachdem sein Abschied bekannt wurde, ließ sich der ehemalige Sportvorstand des Rekordmeisters wieder an der Säbener Straße blicken, um sich unter anderem auch mit Carlo Ancelotti auszutauschen. „Ich habe heute mit Matthias gesprochen. Er hat die Spieler begrüßt. Er war wichtig für den Verein, aber wir müssen seine Entscheidung respektieren“, sagte der Italiener. Sammer, der gegen Ende der Saison an Durchblutungsstörungen im Gehirn litt, hat laut FCB selbst um seine Freistellung gebeten. Doch auch ohne Sammer strebt der FCB in der neuen Spielzeit nach allem – auch wenn sich Müller diesbezüglich vorerst noch bescheiden gibt. „Das Triple ist deshalb in aller Munde, weil der FC Bayern in Meisterschaft und Pokal eine absolute Favoritenrolle einnimmt“, so der 26-Jährige. „Das Sahnehäubchen ist die Champions League – und die wollen wir auch gewinnen. Schade ist, dass der Unterschied nicht erkannt wird zwischen dem Wunsch, das Triple zu gewinnen, und der Tatsache, dass eine Saison ohne Triple nicht gleich schlecht ist.“ 

Zum neuen Drama um Arjen Robben fügte er an: „Die Verletzung ist extrem bitter, ich möchte nicht in seiner Haut stecken. Er gibt nicht auf, obwohl das letzte halbe Jahr schon tough war.“

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