Gerüchte aus England

Man City will Guardiola einen Bayern-"Star" zur Seite stellen

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Pep Guardiola.

Manchester - Mehrfach hat Pep Guardiola betont, keine Spieler des FC Bayern für sein neues Projekt bei Manchester City verpflichten zu wollen. Möglicherweise greift der Spanier aber trotzdem beim Rekordmeister zu - und das würde dem FCB wehtun.

Wenn man 500 Millionen Euro in knapp vier Jahren ausgibt - und auf internationaler Ebene kein beachtenswerter Erfolg herausspringt, gerät man automatisch in die Kritik. So ist das auch bei Fußball-Direktor Txiki Begiristain von Manchester City der Fall. Der Spanier arbeitet seit Oktober 2012 bei den Citizens und hat dank der finanziellen Unterstützung der Klub-Besitzer aus Abu Dhabi den internationalen Transfermarkt in den vergangenen Jahren ordentlich durcheinandergewirbelt. Doch vom großen Ziel, dem Gewinn der Champions League, sind die Skyblues nach wie vor weit entfernt: Das Erreichen des Halbfinales in der abgelaufenen Saison in der europäischen Königsklasse war das Höchste der Gefühle, was bislang erreicht wurde. Hier war aber Real Madrid eine Nummer zu groß.

Txiki Begiristain.

Mit der Verpflichtung von Trainer Pep Guardiola soll jetzt zwar alles anders und besser werden, doch Begiristain ist angezählt. Sein Vorteil: Er ist ein enger Freund von Guardiola - beide arbeiteten bereits beim FC Barcelona erfolgreich zusammen. Er war sicherlich mit ein Grund, warum Guardiola zu City gewechselt ist. So also hat Begiristain einen gewichtigen Fürsprecher im Verein - gemeinsam mit Guardiola muss der Baske jetzt aber liefern. Die Verpflichtungen für die kommende Saison müssen sitzen, sonst könnten die Tage von Txiki in Nordengland bald gezählt sein.

Michael Reschke.

Der "Sunday Mirror" berichtet, dass die Bosse bei Manchester City bereits über einen Nachfolger Begiristains nachdenken sollen: Bayern Münchens Kaderplaner Michael Reschke. Der arbeitet seit 2014 bei den Münchnern und hat hervorragende Kenntnisse, was die Zusammenstellung eines Top-Kaders und das Erkennen von außergewöhnlichen Talenten und Spielern auf dem europäischen Markt angeht. Ob Kingsley Coman, Joshua Kimmich, Douglas Costa oder jüngst Renato Sanches - sie alle sollen auf eindringlichste Empfehlung Reschkes zu den Bayern gekommen sein. 

Dementsprechend hat sich Reschke international einen Namen gemacht, auch wenn der ehemalige Leverkusener vor allem im Hintergrund arbeitet und die Öffentlichkeit scheut. Bei Manchester City hat man den 58-Jährigen offenbar auf dem Zettel, sollte Txiki Begiristain mit seinen Transfers auch in dieser Saison überwiegend falsch liegen. Die prominentesten Neuzugänge der Citizens bislang sind Ilkay Gündogan (Borussia Dortmund), Außenstürmer Nolito (Celta Vigo) und das ukrainische Talent Oleksandr Zinchenko.

Reschke hat bei den Bayern noch einen Vertrag bis 2018 - Begiristain bei Man City noch Schonfrist. In nicht allzu ferner Zukunft könnte den Münchnern aber nach Matthias Sammer ein weiterer Verlust eines sportlich Verantwortlichen drohen.

Auch über das Amt des Sportdirektors für Reschke, als Nachfolger von Sammer wurde spekuliert, Karl-Heinz Rummenigge stellte dies aber klar.

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tz

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