Kapitän sieht sich weiter als Rechtsverteidiger

Lahm erklärt: Das könnte unter Ancelotti anders werden

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Philipp Lahm.

München - Weltmeister Philipp Lahm hat sich vor einer möglichen Rückkehr von Uli Hoeneß in höchste Ämter lobend über den langjährigen Vereinspatron des FC Bayern München geäußert.

„Uli ist für den Verein sowas von wichtig. Ohne ihn wäre der FC Bayern nicht da, wo er jetzt steht“, sagte der Kapitän des deutschen Rekordmeisters bei einem Pressegespräch am Donnerstag. Das Fußball-Fachmagazin „kicker“ hatte zuvor über ein bevorstehendes Comeback von Hoeneß als Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender in Personalunion berichtet.

In der Mannschaft sei dies kein großes Thema, betonte Lahm. „Es liegt an Uli selbst“, erklärte der 32-Jährige. Bis Ende Juli soll die Entscheidung um Hoeneß' Zukunft auch offiziell bekanntgegeben werden. Für eine eigene Funktionärskarriere gibt es bei Lahm noch keine konkreten Planungen, obwohl er in zwei Jahren seine aktive Laufbahn beenden möchte. „Meine Hauptaufgabe ist, Leistung auf dem Platz zu bringen“, erklärte der 113-malige Nationalspieler.

Sportlich sieht sich Lahm auch unter dem neuen Trainer Carlo Ancelotti als Rechtsverteidiger. „Ich gehe davon aus, dass ich als rechter Verteidiger in die Saison gehe“, erklärte der Mannschaftskapitän. Diese Position habe er bereits im letzten Jahr unter Pep Guardiola meistens bekleidet. „Ich glaube, auch Carlo sieht mich als rechter Verteidiger“, verdeutlichte der 32 Jahre alte Spielführer.

Im ersten Guardiola-Jahr hatte der Katalane Lahm immer wieder im zentralen Mittelfeld aufgeboten. Dort spielte Lahm auch zu Beginn der WM 2014 für die deutsche Nationalmannschaft. Dann beorderte Bundestrainer Joachim Löw ihn zum Viertelfinale gegen Frankreich (1:0) zurück auf die rechte Defensivseite.

Generell erwartet Lahm, dass trotz des Trainerwechsels beim FC Bayern einiges beibehalten wird. „Wir sind in den vergangenen Jahren sehr, sehr gut damit gefahren, wie wir aufgetreten sind“, erklärte er. Allerdings könne es sein, „dass es etwas defensiver wird. Das werden wir sehen.“

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dpa

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