Hummels, Götze, Klose und Co.

So plünderte der FC Bayern die Konkurrenz

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Mats Hummels verlässt den BVB in Richtung München.

München - Der Wechsel von Weltmeister Mats Hummels zum FC Bayern ist nicht nur für den deutschen Rekordmeister eine große Stärkung, er schwächt Borussia Dortmund auch enorm. Das gab's schon häufiger.

Zuletzt verpflichteten die Münchner zwar mehrheitlich Profis von ausländischen Clubs, aber immer wieder wurden auch Schlüsselspieler der nationalen Konkurrenz an die Isar gelockt.

2016/2017: Zur Saison 2016/2017 wechselt Mats Hummels vom BVB nach München. Weniger als zwei Wochen nach der Veröffentlichung des Wechselwunsches in einer Ad-hoc-Mitteilung des börsennotierten Bundesligisten aus Dortmund ist der Transfer perfekt.

2015/16: Am meisten Geld geben die Münchner für Arturo Vidal und Douglas Costa aus, aber auch der Stuttgarter Joshua Kimmich kostet mit geschätzten 8,5 Millionen Euro eine stolze Summe.

2014/15: Robert Lewandowski verstärkt die Bayern - und schwächt den BVB. Mehrheitlich bedienen sich die Münchner aber im Ausland.

2013/14: Der Wechsel von Mario Götze schockt damals Dortmund. Er ist der prominenteste unter drei Zugängen von anderen Clubs.

2012/13: Claudio Pizarro (Bremen), Tom Starke (Hoffenheim), Dante (Mönchengladbach) und Mario Mandzukic (Wolfsburg) sind die vier unter den zehn Zugängen, die von einem Verein aus der Bundesliga kommen.

2011/12: Acht Spieler werden verpflichtet, darunter Torhüter Manuel Neuer vom vorjährigen Tabellen-14. FC Schalke 04.

2010/11: Unter den neun Akteuren ist auch Luiz Gustavo, der im Winter von 1899 Hoffenheim wechselt.

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2009/10: Ein Dutzend Akteure werden neu im Kader des FC Bayern geführt. Darunter Mario Gomez vom Tabellendritten Stuttgart.

2008/09: Acht neue Akteure kommen, darunter der ablösefreie Tim Borowski vom Tabellenzweiten Werder Bremen.

2007/08: Miroslav Klose wechselt vom Dritten Bremen zum Vierten FC Bayern. Toptransfers sind Luca Toni und Franck Ribéry.

2006/07: Unter dem halben Dutzend Spieler sind Lukas Podolski von Absteiger Köln und Daniel van Buyten vom Tabellendritten HSV.

2005/06: Ein halbes Dutzend Neue kommen, dabei auch Valérien Ismaël vom Tabellendritten Werder Bremen.

2004/05: Sechs Zugänge werden begrüßt, auch Torsten Frings vom Tabellensechsten Dortmund und Lucio vom Dritten Leverkusen.

2003/04: Sieben Akteure rücken aus der Zweiten auf oder werden geholt. Aus der Liga ist Tobias Rau vom VfL Wolfsburg dabei.

2002/03: Gleich dreimal schlägt der FC Bayern nach Tabellenrang drei in der Liga zu. Sebastian Deisler wechselt vom Tabellenvierten Hertha BSC, Vize-Meister Leverkusen wird durch die Abgänge von Michael Ballack und Zé Roberto doppelt geschwächt.

2001/02: Nach dem Champions-League-Sieg kommen auch vier Spieler von vier Bundesliga-Teams. Am besten von den vier Kontrahenten war Leverkusen als Vierter platziert, von dort kommt Robert Kovac.

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dpa

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