Bayern-Stürmer will angeblich unbedingt wechseln

Lewandowski-Botschaft an Real Madrid: Tut alles!

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Zwei Jahre beim FC Bayern scheinen Robert Lewandowski genug.

Madrid - Robert Lewandowski soll der nächste galaktische Transfer bei Real Madrid werden. Der Spieler hat den Champions-League-Sieger davon überzeugt, alles zu versuchen, um einen Transfer zustande kommen zu lassen, heißt es aus Spanien.

Die Gazzetten in der spanischen Hauptstadt wollen so kurz vor Beginn der Europameisterschaft auch mit Nachrichten von Real Madrid gefüllt werden. Da der Champions-League-Sieg schon wieder einige Tage zurück liegt, hat man sich bei der AS offenbar zu eigen gemacht, jeden Tag eine neue Spekulation zu möglichen Mega-Transfers zu entwerfen. Gestern noch war es die Personalie David Alaba, die für Aufregung im Madrider Blätterwald sorgte, heute ist es wieder Robert Lewandowski, dessen mögliche Verpflichtung die spanische Journaille ganz wuschig zu machen scheint. Der Stürmer des FC Bayern (Vertrag bis 2019) habe die Madrilenen regelrecht angefleht, alles für seine Verpflichtung zu tun, heißt es. Konkreter: Lewandowskis Wechselwunsch sei so ausgeprägt, dass er die Real-Bosse davon überzeugt habe, alles für ein Zustandekommen des Deals zu tun. 

Alles - das heißt, den FC Bayern mit einem finanziell unmoralischen Angebot dazu zu bringen, Lewandowski nicht mehr für unverkäuflich zu erklären, sondern in Richtung Madrid ziehen zu lassen. Dies sei der Wunsch des Spielers, der in diesem Sommer nach zwei Jahren beim FC Bayern gerne weiterziehen möchte, um in Spanien den Vertrag seines Lebens zu unterzeichnen: 25 Millionen Euro sollen die Königlichen dem Angreifer bezahlen wollen - pro Jahr. Eine Summe, die er beim FC Bayern nicht annähernd verdient. Gegenwärtig sollen es zehn Millionen Euro pro Jahr sein, die der Bundesliga-Torschützenkönig einsackt. "Ich bin seit sechs Jahren in Deutschland, habe hier alles gewonnen", hatte der 27-Jährige unlängst gesagt: "Manchmal muss man darüber nachdenken, ob es sinnvoll ist, etwas Neues zu probieren."

Lewandowski: "So läuft die Sache nicht"

Eine Einigung zwischen Lewandowskis Beratern und Real Madrid soll es bereits geben, jetzt müsse noch der FC Bayern überzeugt werden, den Spieler gehen zu lassen. Dafür wäre ein Angebot von jenseits der 100 Millionen Euro vonnöten, schreibt AS. Präsident Florentino Perez werde umgehend ein offizielles Angebot abgeben, sobald der FC Bayern Verhandlungsbereitschaft zeige, schreibt die für gewöhnlich gut informierte Zeitung. Lewandowski sei der auserwählte "Galaktische", mit dem Florentino Perez die Mannschaft in diesem Sommer verstärken wolle. Und obwohl es nicht einfach werde, den Spieler "von einem der reichsten Vereine der Welt" loszueisen, könne Florentino Perez auf die Unterstützung des Spielers zählen, weil dieser den Transfer auch unbedingt wolle. "Es ist heutzutage selten, dass Spieler bis zum Vertragsende bei ihren Vereinen bleiben", zitiert AS Lewandowski. Und weiter: "Ich habe nie behauptet, dass ich meine Karriere in diesem oder jenem Klub beenden werde, ich habe auch nie irgendwelche Vereinswappen geküsst. So läuft die Sache nicht."

Robert Lewandowski: So läuft das Spiel mit den Beratern

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