Gladbach-Manager im Gespräch

Nachfolger von Sammer? Das sagt Max Eberl

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Max Eberl.

Mönchengladbach - Max Eberl wurde in den vergangenen Tagen als Nachfolger von Matthias Sammer als Sportdirektor des FC Bayern in Verbindung gebracht. Jetzt hat sich der Gladbach-Manager zu den Spekulationen geäußert.

Unsere Redaktion hatte am vergangenen Dienstag die Frage aufgeworfen, warum der FC Bayern als Nachfolger des zurückgetretenen Sportvorstands Matthias Sammer eigentlich nicht Max Eberl von Borussia Mönchengladbach verpflichtet. Einen Tag später kursierte der Name des 42-Jährigen in diversen Medien: Eberl ist einer für Bayern, war der einhellige Tenor. Freilich, ein Verantwortlicher des FC Bayern äußerte sich zu dieser Personalie bislang nicht. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge hatte bei der Präsentation des neuen Trainers Carlo Ancelotti kurz zuvor deutlich gemacht, dass man die vakante Stelle des Sportdirektors beim FC Bayern vorerst nicht nachbesetzen wolle. Seit dem krankheitsbedingten Ausfall von Matthias Sammer im April hatten die Bayern die Aufgaben "auf mehreren Schultern verteilt. Wir werden das bis auf Weiteres so weitermachen, wie wir das in den letzten Monaten schon machen mussten", sagte Rummenigge. Eine Nachbesetzung sei momentan kein Thema. "Wir werden in Ruhe eine Entscheidung treffen."

Neben Philipp Lahm, der seine Karriere 2018 beenden wird und dann eine Funktion in verantwortlicher Position beim Rekordmeister einnehmen soll, wurde Max Eberls Name bei der mittelfristigen Nachbesetzung des Sportdirektor-Postens in zahlreichen Berichten am häufigsten genannt. Am Rande des Testspiels von Borussia Mönchengladbach in der Schweiz gegen den FC Zürich, äußerte sich Eberl nun erstmals öffentlich darüber, dass man in ihm den richtigen Mann für die Aufgabe beim großen FC Bayern sehen würde. "Natürlich fühlt man sich schon ein wenig geschmeichelt, wenn man mit den Bayern in Verbindung gebracht wird", sagte Eberl im Mannschaftshotel in Solothurn zu reviersport.de. Doch der Gladbacher Manager machte deutlich, dass es das dann aber auch gewesen sei. "Karl-Heinz Rummenigge will die Position bei Bayern erst einmal nicht neu besetzen, ich stehe bei Borussia bis 2020 unter Vertrag. Mehr muss man nicht sagen."

Kurzfristig scheint es also tatsächlich für beide Seiten keine Option zu sein, wieder gemeinsam zu arbeiten - Eberl war als Jugend- und Amateurspieler zwölf Jahre lang an der Säbener Straße aktiv. Langfristig gesehen wird Eberls Name aber mit Sicherheit immer wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht werden.

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tz

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