Zeitung berichtet von Beratertreffen

Shaqiri: Macht Juve jetzt ernst?

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Wo liegt die Zukunft von Xherdan Shaqiri? Bei Bayern oder doch in Italien oder Frankreich?

München - Sommerzeit ist Gerüchtezeit - und so verwundert es nicht, dass beinahe täglich neue Meldungen auftauchen, wonach Xherdan Shaqiri den FC Bayern bald verlassen wird. Neu in der Verlosung: ein französischer Klub.

Klar ist: Xherdan Shaqiri hat einen Vertrag beim FC Bayern bis 30. Juni 2016. Die Münchner halten große Stück auf ihr Kraftpaket im Mittelfeld und wollen es halten. "Xherdan ist ein wichtiger Spieler für die Zukunft", sagte Sportvorstand Matthias Sammer kürzlich im Kicker. "Es gibt überhaupt keine Gedankengänge, ihn abzugeben. Wir sind sehr zufrieden ihm."

Klar ist aber auch: Mit seinen Einsatzzeiten beim Rekordmeister ist der vor zwei Jahren vom FC Basel gewechselte Schweizer nicht zufrieden. "Ich lebe in der Gegenwart... Nicht in der Zukunft....;)", twitterte Shaqiri als Replik auf Sammers "Zukunftsstrategie".

Treffen zwischen Shaqiri-Berater und Juve-Verantwortlichen

Und dank seiner starken Auftritte mit der Nationalmannschaft bei der WM in Brasilien, hat der 22-Jährige die Riege der europäischen Topklubs nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht - ein Wechsel oder eine Ausleihe kommen für ihn offenbar durchaus in Frage.

Wie die italienische Zeitung "Tuttosport" und der italienische Fußballexperte Gianluca Di Marzio nun übereinstimmend vermelden, sollen sich am Mittwoch Shaqiris Berater mit den Verantwortlichen von Juventus Turin treffen, um die Modalitäten einer Luftveränderung auszuloten. Juves neuer Coach Massimiliano Allegri hält große Stücke auf den kompakten, dribbel- und zweikampfstarken Mittelfeldmann mit dem präzisen Schuss.

Alle Bayern-Gerüchte des Transfer-Sommers

Alle Bayern-Gerüchte des Transfer-Sommers

Und neben der "Alten Dame" aus Turin scheint noch ein neuer, kaufkräftiger Klub in den Transferpoker einzusteigen. "Tuttosport" beruft sich auf Quellen, die Shaqiri am Flughafen von Nizza gesehen haben wollen. Der wiederum befindet sich lediglich 30 Kilometer entfernt vom Fürstentum Monaco, was die Temperatur in der Gerüchteküche um einige Grad ansteigen lässt.

Dieses Urlaubsfoto postete Xherdan Shaqiri am Montagabend auf seinem Facebook-Account.

Denn der dort ansässige AS Monaco verliert aktuell mit Kolumbiens WM-Star James Rodriguez seinen wertvollsten Spieler an Real Madrid. Der Verlust wird mit 75 bis 80 Millionen Euro versüßt - einen Teil dieser Ablöse könnten die Monegassen in Shaqiri reinvestieren, spekuliert die italienische Zeitung. Der Teil müsste allerdings ziemlich groß, damit die Bayern Shaqiri ins Fürstentum ziehen lassen. Nach dem Abgang von Toni Kroos zu Real Madrid können es sich die Münchner eigentlich nicht erlauben, noch einen weiteren Mittelfeldmann abzugeben. Und Shaqiri selbst? Der postete - als Antwort auf die neuesten Gerüchte? - am Montagabend bei Facebook und Twitter ein Foto von sich, wie er mit einer Jacht durchs Meer braust mit dem Kommentar: ""Liebe Grüße aus dem Urlaub".

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