Gerüchte um Interesse von Real und PSG

Lewandowskis Zukunft: Jetzt spricht Berater Barthel

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Lässt derzeit vor allem seine Berater sprechen: Robert Lewandowski zählt zu den begehrtesten Stürmern Europas.

München – Robert Lewandowski hat Mario Götze längst als Spekulationsobjekt Nummer eins beim FC Bayern abgehängt. Sein Berater äußert sich nun zu den zahlreichen Gerüchten.

Wer sich nicht täglich über den FC Bayern informiert, kommt bei den ganzen Entwicklungen rund um Robert Lewandowski schon lange nicht mehr hinterher. Kurz nach Saisonende verriet dessen äußerst redefreudiger Berater Cezary Kucharski im Nachrichtenmagazin Spiegel, dass er mit Real Madrid über einen Transfer gesprochen habe. Laut Bild am Sonntag soll sich Lewys Berater-Duo Kucharski und Maik Barthel auch mit den Bossen von Paris St. Germain getroffen haben. Mit Spaniens Rekordmeister soll es sogar schon einen Vorvertrag geben.

Der Vertrag des Bundesliga-Torschützenkönigs bei den Roten läuft in drei Jahren aus. Es ist kein Geheimnis, dass die Chefetage lieber gestern als heute mit dem Torjäger verlängert hätte. Doch laut Sport Bild seien beide Seiten in vier Verhandlungsrunden in den vergangenen Monaten noch zu keinem Konsens gekommen. In Spanien wird spekuliert, dass Real Lewandowski ein Jahres-Salär von 25 Millionen Euro anbieten würde - das wäre mehr als das Doppelte seines Bayern-Gehaltes.

Lewy-Berater: "Gerüchte aus den Tiefen des Ozeans"

Robert Lewandowski.

Solche Summen könnten dem EM-Hoffnungsträger der Polen schon mal den Kopf verdrehen. Lewandowski selbst will sich nun natürlich erst einmal auf das Turnier in Frankreich konzentrieren. Und auch Berater Barthel bremst die teilweise wohl eher windigen Meldungen zumindest vorerst ein. Er wolle keine Gerüchte kommentieren, "die aus den Tiefen des Ozeans gefischt werden", sagte der mal wieder viel gefragte Agent gegenüber dem Fußball-Portal Goal.

Ob das den Medien in Spanien und England wirklich den Wind aus den Segeln nehmen wird? Schwierig vorzustellen. Da kann Bayerns Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge wohl noch so oft betonen, dass ein Verkauf Lewandowskis nicht zur Debatte stehe, "egal, welches Angebot auf den Tisch kommt". Und auch seine Aussage, es gebe "keine Schmerzgrenze bei Robert", durchlüftet bei den Journalisten in Madrid und London anscheinend nur kurzzeitig die Gehörgänge.

Die spanische Zeitung AS befragte jedenfalls den früheren Real-Trainer Leo Beenhakker nach dem umworbenen Stürmerstar. Die Antwort des Niederländers: "Lewandowski ist bereit für Real Madrid. Daran habe ich keinen Zweifel. Er ist einer wie Zlatan Ibrahimovic." Solche Aussagen rahmen sich die Herren Kucharski und Barthel sicher sofort ein.

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