Vor dem Bundesliga-Auftakt

In dieser Kategorie ist der FC Bayern schon Meister

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Bayern-Trainer Pep Guardiola will den Titel-Hattrick. Für den FC Bayern wäre es gar die vierte Meisterschaft in Folge.

München - Bestandsaufnahme der Bundesligisten vor dem Liga-Auftakt: Der FC Bayern dominiert in einer Kategorie. Aber Borussia Dortmund und die TSG Hoffenheim überraschen den Meister.

Am Freitag eröffnet der FC Bayern als amtierender deutscher Meister die 53. Bundesliga-Saison. Zum Liga-Auftakt gastiert der Hamburger SV in der Allianz Arena. Die Münchner wollen am Saisonende ihre vierte Meisterschaft in Folge feiern - das wäre ein Novum in der Bundesliga-Historie. 16 von 18 Bundesliga-Trainern trauen den Bayern den großen Wurf zu

FC Bayern ist der Transferkönig des Sommer

In der Vorbereitung auf die anstehende Spielzeit hat der deutsche Rekordmeister seine Hausaufgaben erledigt. Laut dem Sport-Magazin Kicker haben die Bayern bereits 78 Millionen Euro in Neuzugänge investiert. Mit Abstand Platz eins. Gefolgt von Bayer 04 Leverkusen und dem FC Schalke 04. Die "Werkself" gab dem Kicker zufolge bislang 20,5 Millionen für neue Spieler aus. Hinzukommen weitere 13 Millionen Euro für Charles Aranguiz (dessen Wechsel wurde erst nach der Veröffentlichung des Sport-Magazins bekannt gegeben). Die "Knappen" haben sich bis dato für 30,5 Millionen Euro verstärkt. 

Vize-Meister Wolfsburg hält sich mit Investitionen vorerst zurück und liegt mit 15,1 Millionen Euro nur auf Rang acht. Vor den "Wölfen" platzieren sich Borussia Mönchengladbach (25 Mio. Euro), der Hamburger SV (17,95 Mio. Euro), Borussia Dortmund (17 Mio. Euro) und die TSG Hoffenheim (15,2 Mio. Euro).  

Arturo Vidal ist der bisherige Königstransfer

Der bisherige Königstransfer ist Arturo Vidal. Der Chilene wechselte für 37 Millionen Euro von Juventus Turin an die Isar. Für den in der Vorbereitung so überzeugenden Douglas Costa überwiesen die Münchner immerhin 30 Millionen Euro an Donezk. Der drittteuerste Sommertransfer ist Max Kruse. Für zwölf Millionen Euro schloss sich der Ex-Gladbacher dem VfL Wolfsburg an. 

Die TSG Hoffenheim kassiert allein für Roberto Firmino 41 Millionen Euro Ablöse

In der Kategorie Transfereinnahmen belegt der deutsche Meister nur den dritten Platz. Nach Kicker-Informationen erhielten die Münchner 30 Millionen Euro aus den Verkäufen von Bastian Schweinsteiger, Xherdan Shaqiri und Pepe Reina. Bayer Leverkusen liegt mit Erlösen von 31 Millionen Euro knapp vor den Münchnern. Unangefochtener Einnahme-Krösus ist die TSG Hoffenheim. Allein für den Verkauf des Brasilianer Roberto Firmino kassierten die Kraichgauer 41 Millionen Euro. Insgesamt belaufen sich die Transfereinnahmen der TSG auf 55,8 Millionen Euro.

Überraschung in der Kategorie Bundesliga-Erfahrung

Zwar hat der deutsche Rekordmeister mit 21 die meisten Nationalspieler in seinem Kader, doch nach Bundesliga-Einsätzen der Spieler im Kader muss sich der FC Bayern hinter Borussia Dortmund einreihen. 3023 Einsätze haben die Spieler von der Isar in Deutschlands höchster Spielklasse auf ihrem Konto, allerdings weisen die Aktiven von Borussia Dortmund 3248 Spiele auf. Verantwortlich für das Abrutschen auf Position zwei ist der Abgang von Bastian Schweinsteiger. 342 mal lief der Ex-Münchner für den FC Bayern in der Bundesliga auf.

Dortmund dominiert bei den Besucher-Zahlen

Der Signal-Iduna-Park ist das größte Bundesliga-Stadion. Davon profitiert Borussia Dortmund und wies mit 80.056 Zuschauern den höchsten Besucher-Durchschnitt der Vorsaison aus. Erneut folgt der FC Bayern auf Rang zwei. In der Allianz Arena durften sich die Bayern-Spieler immerhin auf durchschnittlich 72.966 Zuschauer freuen. In der Winterpause wurde die Arena von 71.000 auf 75.137 Plätze aufgestockt. 

Die Vorfreude auf die anstehende Spielzeit ist besonders im Revier immens. Borussia Dortmund hat den Verkauf von Dauerkarten nach 55.000 vertriebenen Tickets gestoppt. Kein Bundesligaverein verkaufte mehr Eintrittskarten für regelmäßige Besucher als der BVB. Der große Rivale, FC Schalke, nimmt mit 43.935 abgesetzten Dauerkarten Position zwei ein. Der FC Bayern hätte zwar deutlich mehr als die 38.000 veräußerten Dauerkarten verkaufen können, aber auch die Münchner stellten den Verkauf ein, und landeten somit auf dem dritten Rang. 

Letztendlich liegt die Wahrheit aber auf dem Platz und ab Freitag wird sich zeigen, welcher Verein in der alles entscheidenden Kategorie triumphiert und im Mai die Meisterschale in die Höhe halten wird.

deu

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