Deja-vu für deutsches Quartett

Champions League: Alle Gruppen im Überblick

Thomas Müller (l.) und Philipp Lahm vom FC Bayern
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Thomas Müller (l.) und Philipp Lahm vom FC Bayern.

Monaco - Der FC Bayern München und Borussia Dortmund haben in der Gruppenphase der Champions League machbare Aufgaben erwischt.

Deja-vu für Bayern München, Borussia Dortmund, Schalke 04 und Bayer Leverkusen: Auf dem langen Weg nach Berlin treffen die vier deutschen Vertreter in der Champions League bereits in der Gruppenphase auf alte Bekannte und müssen hohe Hürden nehmen.

Die Bayern treffen wie in Vorsaison auf Englands Meister Manchester City und ZSKA Moskau, der BVB genauso wie im Vorjahr auf den FC Arsenal und Schalke wie vergangene Spielzeit auf den FC Chelsea. Leverkusen muss sich unter anderem mit Benfica Lissabon messen, das den Werksklub in der Saison 2012/23 in der Zwischenrunde der Europa League ausschaltete.

Rekordmeister Bayern München erwischte eine Hammergruppe, in der sich das Starensemble von der Isar nicht zu sicher fühlen darf. Der zweimalige Champions-League-Gewinner wurde als erstes Team in die Gruppe E gelost, ehe zunächst ManCity und Moskau sowie dann in AS Rom unberechenbare Gegner das Feld komplettierten.

Pikant, dass Bayerns erst am Vortag verpflichteter neuer Abwehrstar Mehdi Benatia auf seinen Ex-Klub Rom trifft, mit dem der Marokkaner vergangenen Saison italienischer Vizemeister wurde. „Wir haben die härteste Gruppe von allen erwischt“, lautete die Einschätzung von FCB-Präsident Karl Hopfner.

Eine schwere, aber machbare Gruppe bei der Auslosung im mondänen Grimaldi Forum in Monaco erwischte der deutsche Vizemeister Dortmund, der nicht nur auf Arsenal mit seinen drei deutschen Weltmeistern Lukas Podolski, Mesut Özil und Per Mertesacker trifft. Auch Galatasaray Istanbul und der RSC Anderlecht sind in der Gruppe D nicht zu unterschätzen. „Eine sehr interessante Gruppe“, twitterte Özil kurz nach der Auslosung.

„Diese Gruppe wirkt auf mich sehr ausgeglichen und verspricht viel Spannung“, sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc, während der neue BVB-Kapitän Mats Hummels klarstellte: „Wir erwarten von uns das Weiterkommen.“

Gute Karten im Kampf um einen der ersten beiden Gruppenplätze hat Schalke 04, das in der Gruppe G mit Chelsea und seinem Weltmeister Andre Schürrle auf dem Papier Favorit ist. Sporting Lissabon und NK Maribor können den Königsblauen bei deren aktuellen Form aber ebenso gefährlich werden.

„Wir wollen die Gruppenphase wieder überstehen. Mit Chelsea haben wir noch eine Rechnung offen, die haben letzte Saison zweimal gegen uns gewonnen. Chelsea ist aber erneut der Favorit in unserer Gruppe, unser Ziel ist Platz zwei“, sagte Schalkes Sportvorstand Horst Heldt.

Leverkusen, das sich erst am Mittwoch in der Nachprüfung gegen den FC Kopenhagen für die Gruppenphase qualifiziert hatte, hat ebenso wie die deutschen Rivalen das Achtelfinale im Blick. Denn neben Benfica sind auch Zenit St. Petersburg und der AS Monaco in Gruppe C durchaus lösbare Aufgaben.

„Mit Monaco haben wir den Top-Gegner aus dem vierten Topf erwischt. Es wird schwierig, sich zu qualifizieren, aber wir sind optimistisch, denn wir haben nichts zu verlieren und wollen wie im letzten Jahr ins Achtelfinale einziehen“, sagte Leverkusens Sportchef Rudi Völler nach der Auslosung.

Titelverteidiger Real Madrid mit den Weltmeisters Toni Kroos und Sami Khedira muss sich in der Gruppe B mit dem FC Basel, dem FC Liverpool und dem bulgarischen Außenseiter Ludogorez Rasgrad auseinandersetzen.

Der dreimalige Champions-League-Sieger FC Barcelona mit dem deutschen Nationaltorwart Marc-Andre ter Stegen muss sich in der Gruppe F mit Paris St. Germain um Superstar Zlatan Ibrahimovic auseinandersetzen. Ajax Amsterdam und Apoel Nikosia heißen die weiteren Gegner.

Der erste Spieltag in der Gruppenphase, in der die Klubs schon bis zu 20 Millionen Euro verdienen können, findet am 16./17. September statt. Abgeschlossen wird die Vorrunde am 9./10. Dezember. Das Finale steigt am 6. Juni kommenden Jahres im Berliner Olympiastadion.

Gruppe A:

Atlético Madrid  

Juventus Turin

Olympiakos Piräus

Malmö FF

Gruppe B:

Real Madrid

FC Basel

FC Liverpool

Ludogorets Razgrad

Gruppe C:

Benfica Lissabon

Zenit St. Petersburg

Bayer Leverkusen

AS Monaco

Gruppe D:

Arsenal London

Borussia Dortmund

Galatasaray Istanbul

RSC Anderlecht

Gruppe E:

FC Bayern München

Manchester City

ZSKA Moskau

AS Rom

Gruppe F:

FC Barcelona

Paris Saint-Germain

Ajax Amsterdam

APOEL Nikosia

Gruppe G:

FC Chelsea

FC Schalke 04

Sporting Lissabon

NK Maribor

Gruppe H:

FC Porto

Schachtjor Donezk

Athletic Bilbao

BATE Borissow

sid

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