Tor beim Startelf-Debüt

Daran dachte Green nach seinem Tor

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Julian Green feiert sein erstes Tor in der Allianz Arena.

München - In der US-Nationalmannschaft weiß Green längst zu überzeugen. Doch nun setzt auch Bayerns Trainer Carlo Ancelotti auf den 21-Jährigen. Was er nach seinem ersten Tor denkt.

Zur Überraschung vieler standam Mittwoch nicht Robert Lewandowski in der Startformation des FC Bayern München, sondern Julian Green. Unter Jürgen Klinsmann hatte er sich zuletzt in der Nationalmannschaft der USA sehr positiv gezeigt und in zwei Spielen zwei Tore gemacht.  "Er wird reifer, stärker und ist deutlich selbstsicherer. Es ist wirklich schön, seine Entwicklung zu sehen,“ resümierte Klinsi. Und auch Bayern-Coach Carlo Ancelotti ließ sich anscheinend von der Euphorie seines Kollegen anstecken. In einer Pressekonferenz vor knapp zwei Wochen meinte der Italiener: „Green ist ein guter Spieler, arbeitet mit viel Konzentration. Ich glaube, er hat in den nächsten Spielen eine Chance, zum Einsatz zu kommen.“

Green mit seinem ersten Tor in der Allianz Arena 

Und so kam es dann auch. Green durfte im Pokal-Spiel gegen Augsburg von Anfang an auflaufen. Doch in den ersten 40 Minuten war gänzlich wenig von dem Mittelstürmer zu sehen. Ancelotti hat aber auch eine Erklärung dafür: Green habe gut gespielt. Allerdings sei Augsburg so tief gestaffelt gestanden, dass er wenig Chancen gehabt habe, sich zu zeigen. Zum Ende der ersten Halbzeit taute der Amerikaner dann aber auf. Zuerst legt er an der Strafraumgrenze perfekt auf für Thiago, der den Kasten nur knapp verfehlt. Und nur zwei Minuten später läuft er sich frei, zieht vor das Tor der Augsburger und köpft die Flanke von Müller zum 2:0. „Seit ich 14 Jahre alt bin, spiele ich für Bayern München. Mein Vorbild in Sachen Stürmern war damals Roy Makaay. Jetzt mein erstes Tor hier im Stadion erzielt zu haben, das fühlt sich toll an", meinte er nach dem Spiel.

Auswechslung hat sich gelohnt

In der zweiten Halbzeit ist dann erstmal nichts mehr zu sehen vom 21-Jährigen, was aber auch dem erhöhten Druck der Augsburger geschuldet ist. Bis zu seiner Auswechslung in der 89. Minute kann Green keinen wirklichen Stich mehr setzen. Lediglich ein abgefälschter Schuss, der direkt in den Armen von FCA-Keeper Marwin Hitz landet, geht noch als Abschluss durch. Doch genau wie sich seine Aufstellung für die Bayern gelohnt hat, so lohnte sich auch seine Auswechslung. Für ihn kommt Alaba aufs Feld und erzielt nur vier Minuten später das Tor zum 3:1-Endstand.

Patrick Steinke

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