Darum bekommt Bayern Rafinha so günstig

München - Die Verpflichtung von Rafinha sorgt beim FC Bayern nicht nur sportlich für Freude - auch sein günstiger Preis dürfte den Verantwortlichen schmecken. Für diesen gibt es einen Grund.

30 Millionen Euro für einen Außenverteidiger? So tief greifen die Bayern nicht in die Tasche! Auf diesen horrenden Betrag ist die Ablösesumme von Fabio Coentrão festgelegt, an dem die Bayern im Winter interessiert waren.

Doch das Interesse am portugiesischen Linksverteidiger von Benfica Lissabon hat der Rekordmeister längst zurückgezogen - und sich anderweitig orientiert. Der neue Außenverteidiger heißt Rafinha - er ist eine Günstig-Lösung. Zwischen fünf und sechs Millionen Ablöse wandern aus München zum FC Genua. Dabei drücken die Italiener gönnerhaft ein Auge zu. Denn die Münchner hatten noch einen gut bei ihnen.

Hintergrund ist der Wechel von Luca Toni zum Serie-A-Klub. Die Bayern ließen den Angreifer (der inzwischen bei Juve steht) im Juni 2010 ablösefrei ziehen, obwohl sein Vertrag bei Bayern noch ein Jahr lief. Wie die Bild berichtet, erinnerte sich nun Genuas mächtiger Präsident Enrico Preziosi an das Entgegenkommen - und ging seinerseits mit dem Preis runter.

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Rafinhas Wechsel strapaziert Bayerns Transfer-Budget also kaum. So bleibt mehr Geld für andere Spieler übrig - etwa um die Wunsch-Kicker Manuel Neuer (Schalke 04), Jerome Boateng (Manchester City) oder Arturo Vidal (Bayer Leverkusen) loszueisen. Oder um gar noch einen Megastar zu holen? Neuerdings ist Sergio Agüero (Atlético Madrid) an der Isar im Gespräch ...

al.

Rubriklistenbild: © Getty

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